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Klinik Oberwart: Über 800 Tonnen CO2 weniger im Jahr
Gesundheit Burgenland
Durch eine Modernisierung der Narkosegas-Nutzung und energieeffiziente Maßnahmen wird jährlich eine Einsparung von rund 837 Tonnen CO2 erzielt. Die Nutzung in der Klinik Güssing ist ebenfalls geplant.
Oberwart und Oberpullendorf sind schon auf Schiene. Güssing und Kittsee folgen.
© GB
Bisher gelangten Narkosegase ungenutzt in die Atmosphäre. Nun werden sie durch ein neues Filtersystem gesammelt und zur Wiederverwertung an Hersteller zurückgeführt. Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen binden das Gas, wodurch Ressourcen und Energie gespart werden. Da die Narkosegase ein CO2-Äquivalent von bis zu 3.000 gefahrenen Autokilometern pro OP aufweisen, leistet diese Umstellung einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz.
Nutzung in Güssing und Kittsee ebenfalls geplant
Die Technologie wird in Oberpullendorf schon genutzt, die Nutzung in Güssing und Kittsee ist geplant. „Es freut uns, durch den Umbau der Narkosegeräte einen merklichen Beitrag zu Klimaschonung und Umweltschutz zu leisten und auch einen weiteren Schritt in der Kreislaufwirtschaft zu gehen. Darum planen wir diese Umstellung natürlich auch für die Kliniken Güssing und Kittsee. Ebenso wird in allen Kliniken eine Umstellung der Langzeit-Beatmungsgeräte auf das neue umweltfreundliche und nutzerfreundlichere System folgen“, erklärt Markus Kalchbrenner, Technischer Direktor der Gesundheit Burgenland.
Energieeffizienz im Neubau Oberwart
Im Zuge des Neubaus der Klinik Oberwart wurde ein innovatives, umweltfreundliches Projekt umgesetzt und erfolgreich zur Förderung eingereicht. Die Energieeffizienzmaßnahmen gehen bei der Gebäudehülle sowie bei der Gebäudetechnik über den erforderlichen Rahmen hinaus.
Die Klinik wurde in Niedrigbauweise errichtet, Kühlung und Klimatisierung erfolgen über eine sogenannte Freie Kühlung (Free Cooling) oder einer 1 MW Absorptionskältemaschine – fast ohne Stromverbrauch.
Dabei wird die Rückkühlenergie gesammelt und als Wärmerückgewinnung in die Lüftung eingespeist. Durch diese umgesetzten Maßnahmen können insgesamt jährlich 836,6 Tonnen Co2 eingespart werden.

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