Diabetes-Versorgung: Klinik Oberwart setzt auf Vernetzung

Gesundheit und Vorsorge

Über 100 Teilnehmer kamen zum Vernetzungstreffen in die Klinik Oberwart, um die Zusammenarbeit in der Diabetesversorgung zu stärken.

Von Bertie Unger

Oberarzt Stephan Keszei, Primaria Birgit Janisch, Christine Drobits und Sonja Binter luden zum Vernetzungstreffen zur Volkskrankheit Diabetes.

Oberarzt Stephan Keszei, Primaria Birgit Janisch, Christine Drobits und Sonja Binter luden zum Vernetzungstreffen zur Volkskrankheit Diabetes.

© GB

Diabetes zählt zu den häufigsten Erkrankungen mit steigender Tendenz. Um die Versorgung zu verbessern, lud die Klinik Oberwart Haus- und Fachärzte zu einem Vernetzungstreffen. Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen Klinik und niedergelassenem Bereich.

„Ziel ist es, Haus- und Fachärzt:innen umfassend über das Angebot der Diabetesambulanz zu informieren. Da diese häufig die erste Anlaufstelle bei einer Diabetesdiagnose sind, spielt eine gute Vernetzung eine zentrale Rolle. So kann sichergestellt werden, dass Betroffene von Beginn an alle wichtigen Informationen erhalten“, sagte Christine Drobits, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Diabetesberaterin der Klinik Oberwart.

„Die Klinik Oberwart nimmt österreichweit eine führende Rolle in der Behandlung von Diabetes ein“, ergänzte Oberarzt Stephan Keszei, Facharzt für Innere Medizin. „Insbesondere im Bereich innovativer Technologien sind wir bestens aufgestellt. Der Einsatz moderner Insulinpumpen, kontinuierlicher Glukosesensoren sowie intelligenter Smart-Pen-Systeme ermöglicht eine präzise und gleichzeitig alltagstaugliche Therapie.“

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Schulungen. Im Burgenland werden kostenlose Gruppenschulungen für Menschen mit Diabetes angeboten. Diese werden von interdisziplinären Teams aus Ärztinnen, Diätologen, Psychologen und Diabetesberaterinnen durchgeführt.

Dabei geht es nicht nur um medizinisches Wissen, sondern auch darum, Patient:innen im Umgang mit der Erkrankung zu stärken.