Bilder von ukrainischen Kindern, die vom Team des SOS Kinderdorf begleitet wurden, sind derzeit im Rathaus Pinkafeld zu sehen.
Ausstellung gegen die Stille
Gewalt an Frauen
Eine Ausstellung die sich mit dem Thema Gewalt an Frauen auseinandersetzt gastiert bis Ende August auf Burg Schlaining. Betreut wird das Projekt von der Jennersdorferin Petra Werkovits.
Kulturmanagerin Petra Werkovits ist in diesem Jahr Präsidentin von Soroptimist Österreich und betreut das Ausstellungsprojekt Siolence. Foto: Doris Hoefer
© Doris Hoefer
Siolence, bestehend aus den Worten violence (Gewalt) und silence (Schweigen) ist das Theme der von Petra Werkovits initiierten Ausstellung die in dieser Woche in Stadtschlaining eröffnet wird und dort bis Ende August zu sehen ist. Es geht um das Thema Gewalt an Frauen, ein Projekt das gemeinsam mit der Agentur BBDO entwickelt und fotografisch von Elfie Semotan umgesetzt wurde. Die Kampagne möchte die Stille inszenieren, jene Stille die dem Thema Gewalt an Frauen anhaftet, die Stille in die sich die Opfer hüllen.
„Ich kann das überhaupt nicht verstehen, dass das Thema mit Scham für die Opfer behaftet ist“, so Petra Werkovits. „In irgendeiner Form und Phase ihres Lebens kommen Frauen mit dem Thema in Berührung, ich kenne da niemanden der noch gar nichts damit zu tun hatte. Nicht nur das Physische ist Gewalt, es beginnt damit, dass Frauen nicht frei entscheiden können was sie anziehen, welche Ausbildung sie machen und ob und mit wem sie Kinder bekommen“. Petra Werkovits ist nicht nur Leiterin des Künstlerdorfes Neumarkt an der Raab und Kulturmanagerin, sondern seit Anfang 2023 und noch bis Ende diesen Jahres Präsidentin von Soroptimist Österreich, eine weltweite Organisation für berufstätige Frauen, die das Projekt Siolence unterstützt.