Starkes Zeichen für mehr Schutz und Sicherheit in Oberwart

Gewaltschutzzentrum

Landesrätin Daniela Winkler besuchte das Gewaltschutzzentrum und betonte die gesamtgesellschaftliche Verantwortung im Kampf gegen Gewalt.

Von Bertie Unger

 Landesrätin Daniela Winkler (l.) und Karin Gölly, Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums Burgenland.

Landesrätin Daniela Winkler (l.) und Karin Gölly, Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums Burgenland.

© LMS

Das Gewaltschutzzentrum Burgenland wurde 1999 gegründet und versteht sich seither als wichtige Anlaufstelle für Menschen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind. Das Angebot reicht von psychosozialer Beratung über rechtliche Unterstützung bis hin zur Begleitung zu Gericht oder Polizei. Unterstützt werden Erwachsene, Kinder und Jugendliche – unabhängig vom Geschlecht.

„Gewaltschutz ist kein Randthema, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, stellte Landesrätin Daniela Winkler beim Besuch klar. Im Austausch mit den Mitarbeiterinnen vor Ort informierte sie sich über aktuelle Herausforderungen, Bedürfnisse Betroffener und die tägliche Arbeit in der Opferschutzeinrichtung.„Gewaltschutz und Gewaltprävention sind elementare Grundpfeiler im Kampf gegen geschlechtsbezogene Gewalt“, so Winkler.

Ganz besonders Frauen betroffen

Rund 80 Prozent der jährlich betreuten über 700 Klient:innen im Zentrum sind weiblich. Die Gewalterfahrungen der Betroffenen reichen von akuten Vorfällen über Drohungen bis hin zu Stalking oder persönlichen Krisen infolge von Gewalterlebnissen. Ziel der Einrichtung ist es, Schutz und Sicherheit durch intensive Beratung sowie durch enge Zusammenarbeit mit Behörden und Einrichtungen zu erhöhen.

„Gewalt darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben – weder hinter verschlossenen Türen, noch sonst irgendwo“, unterstrich Daniela Winkler.