Wo Graubünden auf das Südburgenland trifft

Grenzenlos

Mitten im schweizerischen Malans, umgeben von den Weinbergen der Bündner Herrschaft, hat mit dem „Taste – mood & food“ ein neues Lokal eröffnet, das auch eine besondere Verbindung ins Südburgenland hat. Betreiberin Julia Senteler ist Gastronomin mit Wurzeln in Güssing und hat dem Burgenland in ihrem Restaurant einen eigenen Raum gewidmet.

Von Bertie Unger

 Das Lokal schlägt eine Brücke zwischen zwei Regionen, die auf den ersten Blick weit voneinander entfernt liegen. Heli Mertl und Theresia Senteler-Berger unterstützten Julia Senteler bei den Umbauarbeiten.

Das Lokal schlägt eine Brücke zwischen zwei Regionen, die auf den ersten Blick weit voneinander entfernt liegen. Heli Mertl und Theresia Senteler-Berger unterstützten Julia Senteler bei den Umbauarbeiten.

© Senteler

Julia Senteler bringt nicht nur Kulinarik, sondern auch Heimatgefühl mit in die Schweiz.Während der zweimonatigen Umbauphase und der Eröffnung wurde sie von Familie und Freunden unterstützt. Mit dabei waren auch ihre Mutter Theresia Senteler-Berger und ihre Tante Heli Mertl, die beide aus Güssing stammen.

Sichtbarer Ausdruck dieser Verbundenheit ist das sogenannte Burgenland-Stüberl. Der Raum erinnert an die Wurzeln der Familie und zieht nach Angaben des Lokals bereits viele Gäste an. Die Wände sind mit Bildern der Burg Güssing gestaltet, die als Wahrzeichen des Südburgenlands weithin bekannt ist.

Für Julia Senteler ist das Stüberl ein persönliches Zeichen der Verbundenheit mit ihren österreichischen Wurzeln. Die Burg Güssing steht dabei symbolisch für Herkunft, Beständigkeit und Heimat – auch wenn diese viele Kilometer entfernt liegt.

Das Konzept kommt bei den Gästen an. Das Burgenland-Stüberl zählt bereits zu den auffälligsten Bereichen des Hauses und sorgt immer wieder für Gespräche. So entsteht mitten in Graubünden ein Stück Südburgenland, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.