Gemeinde Deutschkreutz: Neuer Anlauf zum Lückenschluss A3 und M85

Grenzverkehr

Gemeinderat möchte Staus und Ausweichverkehr reduzieren – eine erneute Petition an das Land wurde abgeschickt.

Von Isabella Kuzmits

Gemeinde Deutschkreutz: Neuer Anlauf zum Lückenschluss A3 und M85

© Shutterstock, K-FK

Auf Initiative der LBL, die in der jüngsten Gemeinderatssitzung den Antrag einbrachte, dass sich die Marktgemeinde Deutschkreutz aktiv für eine Verlängerung der A3 bis zur neuen ungarischen Autobahn M85 einsetzt, startet die Gemeinde einen neuen Versuch, eine deutliche Entlastung des Grenzverkehrs zu erreichen.

Ziel ist es, Staus zu reduzieren und die Situation für Pendlerinnen und Pendler – auch aus dem Mittelburgenland – langfristig zu verbessern. Ein Lückenschluss würde zudem die Umwelt schonen, da weniger Stop-and-Go-Verkehr am Grenzübergang Klingenbach anfiele und kürzere Fahrtzeiten möglich wären.

Der Übergang Klingenbach sei regelmäßig stark überlastet. Viele Verkehrsteilnehmer – darunter auch zahlreiche Lkw – weichen über Deutschkreutz, Horitschon und Lackenbach zur S31 oder über Harkau und Neckenmarkt aus – mit spürbaren Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen im Mittelburgenland.

Der Antrag der LBL wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen. Ein Petitionsschreiben sei laut Fraktionschef Manfred Kölly bereits an Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrat Heinrich Dorner übermittelt worden. Nun warte man auf Gesprächstermine, „damit eine Prüfung der Verkehrssituation stattfinden und anschließend Lösungsansätze diskutiert werden können“.

Auch ein weiterer Antrag der LBL – ein Verbot sämtlicher Böller im Ortsgebiet – wurde mehrheitlich beschlossen. Lediglich eine Stimmenthaltung seitens der SPÖ gab es dazu.