Friedenskonzert am Gedenktag: Haydn-Privathochschule setzt ein Zeichen

„Großes Tor von Kiew“

Der Gedenktag zu 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges steht heute Abend ganz im Zeichen des Friedens: Im Kulturzentrum Eisenstadt lädt die Joseph Haydn Privathochschule zum großen Orchesterkonzert. Eine besondere Kirchenglocke wurde extra dazu angeliefert.

Von Wolfgang Millendorfer

Proben für das Konzert: Schlagwerker Lev Konovalov, Dirigent Ola Rudner, Kultur-Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber, Haydn-Privathochschule-Geschäftsführer Franz Steindl (v.l.).

Proben für das Konzert: Schlagwerker Lev Konovalov, Dirigent Ola Rudner, Kultur-Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber, Haydn-Privathochschule-Geschäftsführer Franz Steindl (v.l.).

© Joseph Haydn Privathochschule

Im Mittelpunkt des Konzertes, das heute, Donnerstag (19 Uhr) im Kulturzentrum Eisenstadt über die Bühne geht, steht Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ in der schillernden Orchesterfassung von Maurice Ravel. „Das große Tor von Kiew“, so heißt das letzte der zehn musikalischen Bilder des Zyklus.

Extra für das Konzert wurde auch eine Kirchenglocke angeliefert, die beim „großen Tor von Kiew“ für ein unvergessliches Klangerlebnis sorgt. Durch das intensive Glockenspiel wird die majestätische Größe des Tores beschrieben, wie es in der Ankündigung heißt.

Friedenskonzert am Gedenktag: Haydn-Privathochschule setzt ein Zeichen

© Carmen Neumann-Strobl

Ein Klangeerlebnis ist garantiert. Gestaltet wird das Konzert vom Orchester der Joseph Haydn Privathochschule Burgenland mit dem renommierten schwedischen Dirigenten Ola Rudner. Weiters am Programm: Béla Bartóks „Divertimento für Streicher“ und „Stretti“ von Neo-Professor Vassos Nicoloau.

„Das große Tor von Kiew“ - Friedenskonzert im Kulturzentrum Eisenstadt: 8. Mai, 19 Uhr
Eintritt: freie Spende - Anmeldung unter anmeldung@jhp.ac.at oder telefonisch unter 02682/63734.
Es gibt noch Restplätze.