Die BVZ bietet einen Überblick zu den Veranstaltungen von 22. bis 28. Oktober.
Oberpullendorfer Schülerinnen und Schüler bauen Satelliten
Gymnasium
Zwei Teams aus dem Gymnasium „Franz Liszt“ Oberpullendorf nehmen am CanSat-Wettbewerb der ESA (Euopean Space Agency) teil.
Noah Heinrich, Helena Moser, Laura Reiner und Julian Chabek tüfteln an einem Satelliten.
© BRG OP
Dieser richtet sich an Schüler und Schülerinnen ab 14 Jahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauen dabei einen kleinen Satelliten, der etwa die Größe einer normalen Getränkedose hat. Dieser wird mit einer Rakete in eine Höhe von 500 Metern geschossen und muss während des Falls verschiedene Missionen erfüllen, wie die Messung der Temperatur oder des Luftdrucks, sowie eine eigene Sekundärmission.
Ziel des Wettbewerbs ist es, den Jugendlichen, während der Arbeit am Satelliten mehr über Teamarbeit, Technik und Wissenschaft zu lernen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit diesen Themen praktisch auseinanderzusetzen.
Von Foto-Dokumentation bis Luftschadstoff-Messung
Das Team SkyMinds mit Noah Heinrich (6AR), Tobias Eresheim (7AR), Samantha Lange (5AR), Laura Reiner (5AR) und Jan Koo (6AR) baut an einem CanSat, der während des Falls Fotos macht, die später zu einem Video zusammengesetzt werden. In dieses Video sollen wichtige Daten wie Luftdruck und Fallgeschwindigkeit eingeblendet werden, so dass man nicht nur den Flug des CanSats sehen, sondern auch die Messungen nachvollziehen kann.
Das PMP-Team (Pollution Mapping Project) hat für die Sekundärmission etwas Meteorologisches geplant. Der CanSat wird in der Luft Luftschadstoffe messen und diese Daten an eine Empfangsstation am Boden senden. Dort werden sie auf eine digitale Karte übertragen und dargestellt. So lässt sich auf einfache Weise darstellen, wie viele Schadstoffe sich in welcher Schicht des Himmels befinden. Mitglieder dieses Teams sind: Helena Moser (5AR), Dylan Mitnyik (5AR), Isabella Loidl (5AR), David Mittermann (6AR), Martin Reichart (6AR) und Julian Chabek (8AR).
Aktuell ist man gerade dabei die Fallschirm-Prototypen zu verfeinern und aus größerer Höhe zu testen. Außerdem wird mit dem Bau der Bordelektronik und des CanSat-Gehäuses begonnen. Für die Öffentlichkeitsarbeit wurden ein TikTok-, ein Instagram- und ein Facebook-Account eingerichtet. Außerdem arbeitet man an zwei Webseiten, die über weitere Ereignisse und Meilensteine berichten werden.