Beim Tag der offenen Tür der Akademie der Wirtschaft in Neusiedl am See erkundeten Jugendliche die Ausbildung mit Quizzen, Spielen und Führungen.
Ab Februar: Neun Monate Schienenersatz-Verkehr an der Ostbahn
Harte Zeiten für Pendler
Der Neubau des Bahnhofs Himberg sorgt für die nächsten eineinhalb Jahre für massive Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs zwischen Bruck und Wien. Von 3. Februar bis 5. Oktober kommt es entlang der kompletten Strecke zu Fahrplanänderungen und Zugausfällen. Von Ende Oktober bis Ende November wird zudem der Bahnsteig in Parndorf Ort verlängert.
Die Umbauarbeiten am Bahnhofgelände in Himberg werden bis Ende 2026 dauern. Sie sorgen in den nächsten Monaten für massive Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs an der Ostbahnstrecke.
© ÖBB/Christian Zenger
Die ÖBB investieren derzeit in mehreren Bereichen in das Streckennetz. Der Großteil der Arbeiten erfolgt im laufenden Betrieb, was bedeutet, dass auf die Pendler harte Zeiten zukommen. Entlang der Ostbahnstrecke ist es die Baustelle am Bahnhof Himberg, die ab den Semesterferien für massive Einschränkungen des Bahnverkehrs sorgen wird.
Konkret wird in Himberg für die Dauer des Bahnhofs-Umbaus kein Zug halten. Von 3. Februar bis 5. Oktober wird wechselweise eines der beiden Gleise gesperrt. Die Folge sind Fahrplanänderungen und Zugausfälle entlang der kompletten Strecke zwischen Bruck und Wien. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Betroffen sind alle Linien. Züge der S60 entfallen zwischen Gramatneusiedl und Wien Hauptbahnhof zur Gänze.
Auch in die andere Richtung, nämlich zwischen Bruck und Neusiedl wird es heuer noch eine einmonatige Sperre geben. Von 27. Oktober bis 24. November wird hier ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, weil einerseits am Bahnhof Parndorf Ort der Bahnsteig verlängert wird und andererseits zwei Brücken erneuert werden.
Die ÖBB empfehlen in jedem Fall vor Fahrtantritt unbedingt den aktuellen Fahrplan zu konsultieren.
Die Bauarbeiten am Bahnhof Himberg laufen bereits seit April und dauern noch bis voraussichtlich November 2026. Sie sind ebenso wie die Arbeiten im Burgenland Teil des Investitionsprogramms der ÖBB in der Ostregion, wo allein in diesem Jahr 1,2 Milliarden Euro in Neu- und Ausbauten fließen. „Um das Bahnnetz für die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und darüber hinaus zu rüsten, müssen wir heute klug planen und investieren und dabei gleichzeitig die Menschen für die umweltfreundliche Mobilität mit der Bahn begeistern“, betont ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.