Eine zehnköpfige Delegation aus Japan besuchte Anfang November die Joseph Haydn Privathochschule und setzte damit den musikalischen Austausch zwischen dem Burgenland und der Präfektur Shiga fort.
Franz Steindls Abschied als Fest mit Freunden und Musik
Haydn-Hochschule
Nach sechseinhalb Jahren in der Geschäftsführung der Joseph Haydn Privathochschule Eisenstadt verabschiedet sich Franz Steindl in den Ruhestand. Nicht mit Wehmut, sondern in Dankbarkeit, wie der frühere Landesvize sagt. Gefeiert wurde mit einem letzten Solo im Hochschul-Hof - „aber bitte mit Stil, Musik und guter Laune“!
Abschiedsfest an der Privathochschule. Franz Steindl (2.v.r) mit Alt-Landeshauptmann Hans Niessl, Rektor Gerhard Krammer, Landesrätin Daniela Winkler und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner (v.l.), der die Goldene Haydn-Ehrenmedaille der Stadt mitgebracht hatte.
© Wolfgang Millendorfer
30 Jahre lang war Franz Steindl in der Politik, 15 davon als Landeshauptmann-Stellvertreter - und im zweiten beruflichen Leben konnte er seiner großen Leidenschaft nachgehen: der Musik. Als Geschäftsführer der Joseph Haydn Privathochschule managte der Trompeter das Haus und bereitete im Hintergrund in mühevoller Arbeit die Akkreditierung des früheren Konservatoriums als Hochschule vor. Jetzt verabschiedet sich Steindl in den Ruhestand, und das wollte er an seiner Wirkungsstätte auch noch kräftig feiern.
Zum Fest waren Freunde und Wegbegleiter eingeladen, das Kollegium und der Hochschulrat - und natürlich auch Studierende, die sich mit einigen Ständchen einstellten, inklusive Zawinuls „Mercy Mercy Mercy“ als eines der Lieblingslieder Franz Steindls. Bildungslandesrätin Daniela Winkler (in Vertretung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil) verabschiedete den Geschäftsführer mit Danksagungen seitens des Landes.
Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner überreichte die seltene Goldene Haydn-Ehrenmedaille und erinnerte sich an die Zeit, in der er selbst als Büroleiter des damaligen Landesvizes Steindl im Landhaus tätig war. Sein damaliges Gegenüber, Alt-Landeshauptmann Hans Niessl, war beim Fest selbstredend dabei: Wo es früher Diskussionen gab, hat sich nach der Polit-Pension eine Freundschaft entwickelt. Niessl dankte Steindl ebenso wie Doskozil - sie hätten es auch möglich gemacht, dass er seiner musikalischen Leidenschaft auch beruflich nachgehen konnte.
Die Politik spielte beim Ruhestands-Fest aber keine Rolle, da stand dann die Musik im Vordergrund. Und für Franz Steindl vor allem auch die Dankbarkeit: „Ich habe nach der Politik hier auch eine andere Art der Arbeit kennenlernen dürfen!“ Und er habe Freundinnen und Freunde kennengelernt, die er „auch in der Pension treffen möchte“, sagte Steindl.

© Wolfgang Millendorfer
Nach diesem Motto feierten unter anderem auch Rektor Gerhard Krammer und der frühere Direktor Tibor Nemeth mit, Hochschulrats-Vorsitzender Georg Pehm, Hochschulrats-Mitglied und Doskozil-Büroleiter Christian Stiller, Pianist und Intendant Johannes Kutrowatz, PH-Rektorin Sabine Weisz, der ehemalige Raiffeisenlandesbank-General Leopold Buchmayer, der frühere Esterhazy-Kulturmanager Karl Wessely und viele mehr.

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