Forchtenstein: Bauarbeiten am Heidbach auf Schiene

Hochwasserschutz

Die Umsetzung des Hochwasserschutz-Projektes der Wildbachverbauung am Heidbach in Forchtenstein schreitet voran.

Von Redaktion BVZ

Das neue Einlaufbauwerk am Badestausee

Das neue Einlaufbauwerk am Badestausee

© zVg

Zum nachhaltigen Schutz für den sehr beliebten Badestausee und den Mobilheimplatz, welcher bei starken Niederschlägen durch die Wassermassen, die über die Dammkrone des Sees strömen könnten, gefährdet ist, wurde der Basisabfluss unter dem Stausee durch einen zusätzlichen Bypass erhöht. Weiters wird überströmendes Hochwasser kontrolliert in den Bach zurückgeführt und die vorhandenen unzureichenden Verrohrungen durch ausreichende Durchlässe ersetzt, erläutert Sektionsleiter Christian Amberger.

Der Großteil der Bauarbeiten wird mit Beginn der Badesaison abgeschlossen sein, die Restarbeiten werden danach fertig gestellt. Auch Bürgermeister Rüdiger Knaak ist mit dem Fortschritt der Bauarbeiten für dieses technisch komplexe Projekt zufrieden. Immerhin werden mit dem Projekt rund 100 Baulichkeiten, 1.000 Meter Verkehrswege und die sonstigen Infrastrukturen der Gemeinde vor Hochwässern geschützt.

In Summe werden am Heidbach vom Bund, dem Land Burgenland und der Gemeinde Forchtenstein 2,15 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert.

/
Forchtenstein: Bauarbeiten am Heidbach auf Schiene
Christian Amberger (Wildbach- und Lawinenverbauung Sektion Wien, Niederösterreich und Burgenland ) mti einer Arbeitspartie beim Lokalaugenschein.

© zVg

Forchtenstein: Bauarbeiten am Heidbach auf Schiene
Die neue Ufermauer bei der Siedlung

© zVg

Forchtenstein: Bauarbeiten am Heidbach auf Schiene
Der Überströmschutz am Dammfuss.

© zVg