Erstmals war Raiding am vergangenen Wochenende Austragungsort der offenen burgenländischen Schach-Landesmeisterschaft und der Senioren-Landesmeisterschaft. Von Freitag bis Montag traten 40 Teilnehmer im Wettkampf gegeneinander an. In sieben Runden wurden die Landesmeistertitel ausgespielt. Das Teilnehmerfeld war dabei breit gefächert: Der jüngste Spieler war sieben Jahre alt, der älteste 88. Auch ein Teilnehmer aus Australien war mit dabei.
Baudirektion Burgenland-Stützpunkt feierte Dachgleiche in Stoob
Im Zeitplan
Zwölf Monate nach dem Spatenstich befindet sich der neue Stützpunkt der Baudirektion Burgenland in Stoob unter Dach. Er bietet künftig 110 Mitarbeitern Platz.
Gleichenfeier. Baudirektor Wolfgang Heckenast, Landesimmobilien Burgenland-Geschäftsführer Gerald Goger, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner, Sonja Janak-Gerdenitsch, Strabag-Bereichsleiter Robert Kallinger, Markus Hartberger und Vizebürgermeister Daniel Sommer.
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Am Dienstag Nachmittag wurde die Gleichenfeier des Gebäudekomplexes, errichtet durch die Landesimmobilien Burgenland GmbH (LIB) im Auftrag des Land Burgenland, begangen. Für Strabag-Bereichsleiter Robert Kallinger ist dieses Projekt ein Vorzeigeprojekt im Mittelburgenland: „Danke an alle, die bei diesem wundervollem Projekt Hand angelegt haben und an das Land Burgenland für das entgegengebrachte Vertrauen.“
Man liege im Zeitplan und der Fertigstellungstermin mit 7. Juli soll laut Kallinger eingehalten werden können. Der Regelbetrieb soll dann bereits im Herbst dieses Jahres aufgenommen werden.
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„Nur zusammen können Erfolge gefeiert werden“
LIB-Geschäftsführer Gerald Goger zeigte sich vom Engagement aller Beteiligten beeindruckt: „Der Baufortschritt dieser hochkomplexen Baustelle ist bisher wunderbar über die Bühne gegangen. Bei so einem großen Team können Erfolge nur dann gefeiert werden, wenn sich alle gegenseitig helfen und zusammenarbeiten. Die neue Baudirektion ist zeitgemäß und spielt alle Stücke. Ich bin stolz auf die LIB, dass diese als Bauherr dieses Projekt im Auftrag des Landes umsetzen darf.“
Der Stützpunkt ist für 110 Mitarbeiter ausgelegt und verfügt über 26 wohltemperierte Garagen, 65 Garagenstellplätze und Carports, drei Waschboxen sowie eine Photovoltaikanlage und eine Notstromversorgung. Goger betonte zudem, dass die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz von Beginn an eine große Rolle spielten.
„Neuer Standort wertet auf und bringt wichtige Impulse“
Da die bestehende Niederlassung in Oberpullendorf in die Jahre gekommen ist und zu klein geworden war, wurde von der Landesregierung vor drei Jahren entschieden, einen Neubau direkt an der Bundesstraße 50 und nahe der Schnellstraße S 31 zu errichten.
„Das Platzangebot für die derzeit rund 80 Mitarbeiter war nicht mehr ausreichend, und auch der große Fuhrpark konnte nicht mehr adäquat untergebracht werden. Deshalb wurde der Neubau an einem neuen Standort notwendig", so Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner. Für Dorner ist es ein professionelles Musterprojekt um künftige Herausforderungen bestmöglich bewältigen zu können: „Hier werden sich der Straßen-, Güterwege- sowie Wasserbau und die Schwerverkehrskontrolle vereinen und die Mitarbeiter somit für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Ich bedanke mich bei allen, die an der Umsetzung dieses Projekts beteiligt sind für die hervorragende Arbeit. Für das Mittelburgenland ist der neue Standort eine Aufwertung, bringt der gesamten Region wichtige Impulse und sichert Arbeitsplätze.“
Die wichtigsten Daten zum Projekt:
Der Standort wird Arbeitsort für bis zu 110 Mitarbeitern sein.
· Moderne Prüfhalle für Schwerverkehrskontrollen im Sinne der Verkehrssicherheit
· Hybridbauweise Holz & Beton
· Elektromobilität mitgedacht
· 350 kWp PV-Anlage am Dach
· Wärmeversorgung mittels einer Hackschnitzelheizung
· Grundstücksfläche: 25.440 m²
· Büroflächen (EG + OG): 840 m²
· Werkstätte inkl. Prüfhalle: 1.905 m²
· Garagen und Carports: 6.807 m²
· Gesamtkosten netto: 23.551.300 Euro