In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 1.14 Uhr wurde die Feuerwehr Oberpullendorf erneut zu einem Einsatz auf das Betriebsgelände des Umweltdienst Burgenland in Mitterpullendorf alarmiert.
Branchenvertreter trafen sich zum Netzwerken in Oberpullendorf
Impulse & Ideen
Kürzlich lud die Sparte Gewerbe und Handwerk der burgenländischen Wirtschaftskammer in das Restaurant „SEITNgassl“, um gemeinsam die Weichen für die Zukunft zu stellen und das regionale Netzwerk zu stärken.
Gemeinsam stark für das burgenländische Handwerk. Wirtschaftskammerdirektor Harald Schermann, Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth, Wirtschaftskammer-Spartengeschäftsführerin Katrin Sagmeister und Wirtschaftskammer-Spartenobmann Anton Putz (v. l.) setzten beim Netzwerktreffen in Oberpullendorf ein klares Zeichen für Optimismus und engen Zusammenhalt in der Wirtschaft.
© WK Burgenland
Mit über 12.000 Mitgliedern ist die Sparte Gewerbe und Handwerk eine tragende Säule der burgenländischen Wirtschaft. Knapp 100 Funktionärinnen und Funktionäre folgten der Einladung von Spartenobmann Anton Putz in das Restaurant „SEITNgassl“. Im Fokus des Abends standen nicht nur der persönliche Austausch, sondern vor allem die aktuellen Herausforderungen, die den heimischen Betrieben unter den Nägeln brennen. Unter den Gästen durfte Putz auch Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth und Wirtschaftskammerdirektor Harald Schermann begrüßen.
Ohne Betriebe gibt es keine Wertschöpfung
Die Vielfalt der Sparte ist beeindruckend: Vom Bauhilfsgewerbe über Friseure, Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure bis hin zu den Tischlern vereint das Gewerbe und Handwerk unterschiedlichste Fachorganisationen unter einem Dach. „Die Obleute-Konferenz und das anschließende Netzwerk-Treffen bilden den optimalen Rahmen zum Austausch und Besprechen branchenübergreifender Themen“, betonte Spartenobmann Anton Putz den Wert der Veranstaltung. Er fand klare Worte für die aktuelle Lage: „Momentan haben wir sehr stürmische Zeiten in der Wirtschaft. Wir wissen ganz genau: Ohne unsere Betriebe gäbe es keine Wirtschaft, keine Beschäftigung und keine Wertschöpfung. Heute möchten wir uns austauschen und neue Bekanntschaften knüpfen.“
Aufruf zu Optimismus und starkem Zusammenhalt
Auch Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth nutzte die Gelegenheit für einen emotionalen und lösungsorientierten Appell an die Unternehmerinnen und Unternehmer. Er sprach von harten Zeiten – „einmal stürmisch, einmal Sonnenschein, einmal Nebel“ –, forderte aber gleichzeitig eine Kehrtwende in der Wahrnehmung: „Wir brauchen positive Stimmung und müssen diese auch weitergeben. Wenn wir raunzen, wird die Zeit nicht besser.“
Wirth betonte, wie wichtig es sei, diesen Optimismus nach außen zu den Kunden zu tragen, um die Konsumlust zu wecken: „Das ganze Sparvolumen, das auf den Banken sitzt, gehört unter den Unternehmern durchgemischt, damit wir Löhne und Steuern zahlen können.“ Die Betriebe würden täglich Verantwortung tragen und Abgaben zahlen, weshalb sie absolut unverzichtbar für das Land seien.
Solidarität macht das Burgenland stark
Ein zentrales Anliegen des Abends war es, Synergien zu finden. Dass dafür viele Funktionäre nach Feierabend anreisten, rechnete der Kammerpräsident ihnen hoch an: „Ich weiß, es ist nicht selbstverständlich und oft schwierig, die Zeit für solche Events aus dem eigenen Betrieb herauszuzwicken und für andere da zu sein. Aber genau das braucht es.“ Diese Solidarität habe das Burgenland und Österreich groß gemacht. „Wenn wir zusammenhalten, ist die Stärke nach außen hin vertreten. Dann wird es uns auch in Zukunft gut gehen“, zog Wirth ein positives Resümee. Bei gutem Essen und intensiven Gesprächen fand der Abend einen produktiven Ausklang.