In Oberwart fand ein interkultureller Musikworkshop statt.
Kiss-and-Ride-Zone für neuen Campus in Oberwart
Infrastruktur
Der neue Bildungscampus in Oberwart bringt auch bauliche Veränderungen in der direkten Umgebung mit sich. Ein umfassender Ausbau der Sportlände umfasst eine Modernisierung der Infrastruktur, neue Verkehrsführung und einer eigenen Kiss-and-Ride-Zone, die das sichere Bringen und Abholen der Schulkinder ermöglichen soll. Die Großbaustelle startete am 14. April.
Bürgermeister Georg Rosner, Wirtschaftshof-Leiter Markus Imre und Vizebürgermeister Michael Leitgeb (v.l.) vor dem Haupteingang des neuen Bildungscampus, der ab Herbst die Volksschule, die Zentralmusikschule und den Proberaum der Stadtkapelle beherbergen wird.
© Stadgemeinde
Zentrale Neuerung im Bereich des Haupteinganges zum neuen Bildungscampus ist die Einrichtung einer Kiss-and-Ride-Zone mit neun Parkplätzen und großzügigen Busbuchten. Der Ausbau umfasst auch einen durchgehenden Geh- und Radweg von der Schulgasse bis zur Einmündung in die Informstraße. Die Lücke zwischen den bereits bestehenden Radwegen in der Schulgasse und in der Informstraße werden dadurch geschlossen.
Im Unterbau wird die Wasserleitung, inklusive neuer Hausanschlüsse und zusätzlicher Hydranten zur Sicherstellung des Brandschutzes erneuert. Der bestehende Kanal wird mittels Inlinerverfahren saniert, die Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie umgestellt. Zusätzlich entstehen 15 Längsparkplätze. Ein beleuchteter Schutzweg im Kreuzungsbereich mit der Schulgasse erhöht die Sicherheit für die Schulkinder.
„Der neue Bildungscampus ist ein Meilenstein für unsere Stadt. Mit dem Ausbau der Sportlände sorgen wir dafür, dass unsere Kinder auf sicheren, modernen Wegen zur Schule kommen – zu Fuß, mit dem Rad, dem Bus oder dem Auto“, betont SPÖ-Vizebürgermeister Michael Leitgeb.
Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für Ende Juli geplant. Ein weiteres großes Projekt betrifft den zweiten Abschnitt der Prinz Eugenstraße, der vom Bahnübergang bis zur Kreuzung mit dem Hauptplatz saniert wird.
Prinz Eugenstraße wird ebenfalls umfassend ausgebaut
Kanal- und Wasserleitungen in der Prinz Eugenstraße wurden im Vorjahr schon saniert. Nun folgen ein durchgehender Geh- und Radweg, ein neuer Gehsteig, die Erneuerung der Fahrbahn sowie moderne LED-Straßenbeleuchtung. Der Baustart ist für die Sommermonate geplant, die Fertigstellung im Spätherbst. Für beide Projekte sind insgesamt rund 800.000 Euro budgetiert.
„Mit dem zweiten Abschnitt der Prinz Eugenstraße schließen wir eine Lücke mitten in unserem Zentrum“, erklärt Bürgermeister Georg Rosner. „Fußgänger und Radfahrer profitieren künftig von mehr Sicherheit und Komfort. Und unser Stadtgarten erhält mit dieser Maßnahme einen würdigen Rahmen.“
Darüber hinaus werden auch 2025 wieder wichtige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. In der Graf Erdödystraße erfolgen Kanalsanierungen mittels Inliner. Die laufende Leckortung an den Wasserleitungen wird intensiviert, um Wasserverluste zu vermeiden und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Für Mai und Juni sind außerdem Arbeiten zur Renaturierung des Wehoferbachs geplant.
„Die Stadtgemeinde kommt damit einer ihrer zentralen Aufgaben, der Erhaltung und dem Ausbau der Infrastruktur nach“, sagt Bürgermeister Georg Rosner. „Das bringt Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger, ist aber auch ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es notwendig, öffentliche Aufträge zu vergeben und Investitionen zu tätigen“, so Rosner.