Frauenkirchen: Ein starkes Zeichen für Miteinander beim Inclusion-Run

Inklusion

Die Klienten des SeneCura Sozialzentrums Frauenkirchen begeisterten beim Coca-Cola Inclusion Run in Wien durch ihren sportlichen Einsatz.

Von BVZ-Redaktion

Klientin Natalie Losert und Bereichsleiterin Sandra Thury freuen sich sehr, dass dieser Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis wurde.

Klientin Natalie Losert und Bereichsleiterin Sandra Thury freuen sich sehr, dass dieser Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis wurde.

© zVg

Nach dem Erfolg im Vorjahr nahm der Behindertenbereich des SeneCura Sozialzentrums Frauenkirchen auch heuer wieder am Inclusion Run im Rahmen des Vienna City Marathons teil. Klienten und Mitarbeiter reisten gemeinsam nach Wien, um die 800 Meter lange Strecke vor der Kulisse des Wiener Rathauses zu bewältigen. Ziel der Veranstaltung war es, Inklusion aktiv zu leben und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Teilnehmer bewältigten die Strecke zu Fuß, im Rollstuhl oder mit dem Rollator innerhalb der vorgegebenen Zeit. „Es war einfach unglaublich – so viele Menschen, so viel Unterstützung und ich mittendrin! Ich bin richtig stolz auf mich“, freute sich die Klientin Daniela Honc nach dem Zieleinlauf. Auch Hausleiter Franz Kiss ließ es sich nicht nehmen, die Sportler vor Ort zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen die Atmosphäre zu genießen.

Organisiert wurde der Ausflug von Sandra Thury, der Bereichsleitung für die Tagesbetreuung. Solche Aktivitäten sind fester Bestandteil des Jahresprogramms, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Beim gemeinsamen Pizzaessen auf der Heimfahrt ließen die Frauenkirchner den Tag Revue passieren. „Es geht nicht um Leistung, sondern um das Miteinander und das Gefühl, dazuzugehören“, betonte Hausleiter Franz Kiss. Die glänzenden Medaillen werden im Sozialzentrum sicher einen Ehrenplatz erhalten.

Der Erfolg beim Inclusion Run bestärkt die Verantwortlichen darin, auch künftig vermehrt auf sportliche Gemeinschaftserlebnisse zu setzen. Die Vorbereitungen für die nächsten regionalen Projekte laufen bereits auf Hochtouren. Der Tag in Wien wird den Teilnehmern jedenfalls noch lange als ein Fest der Lebensfreude in Erinnerung bleiben.