Güssing war wieder Schauplatz eines Top-Tennis-Nachwuchsturniers

ITF-Tour/J30-Event

Zum nunmehr fünften Mal fand das von Turnierdirektor Herbert Rosenkranz organisierte Joke-System Open ITF J30 in Güssing statt - ein internationales Jugend-Weltranglistenturnier der ITF World Tennis Tour Juniors.

Von Von BVZ Redaktion

Mädchen-Finalistinnen: Nationalrat Michael Gmeindl, Oberschiedsrichter Anton Lausegger, Siegerin Izabella Benke Giosanu, Endspielgegnerin Lea Sabadi sowie Turnierdirektor Herbert Rosenkranz (v.l.).

Mädchen-Finalistinnen: Nationalrat Michael Gmeindl, Oberschiedsrichter Anton Lausegger, Siegerin Izabella Benke Giosanu, Endspielgegnerin Lea Sabadi sowie Turnierdirektor Herbert Rosenkranz (v.l.).

© zVg

Einmal mehr war das Turnier von den Meldungen her sowohl bei den Burschen, als auch bei den Mädchen voll besetzt - darum konnten klarerweise auch nicht alle (über 900) Gemeldeten teilnehmen, so groß war der Andrang. Letztlich war die Spielerlaubnis lediglich einem kleinen Teil von rund 100 Youngsters aus 20 Nationen (sogar aus den USA) vorbehalten. Sie kämpften um die begehrten ITF-Punkte.

Die Spieler:innen, die sich qualifizierten, mussten dann im heurigen Jahr - nach Schnee und Regen in der Vergangenheit - mit dem Wind als großen Spielverderber zurechtkommen. Das Wetter passte sich hier der Jahreszeit April an.

Lea Haider-Maurer drang bis ins Semifinale vor

Sportlich konnte sich die an Nummer fünf gesetzte Trausdorferin Lea Haider-Maurer als beste Burgenländerin behaupten. Sie spielte sich bis ins Semifinale vor, wie sie sich dann Lea Sabadi 2:6, 6:4, 6:7 geschlagen geben musste.

Die Österreicherin Sabadi wiederum unterlag dann der Ungarin Izabella Benke Giosanu im Finale 1:6, 6:1, 4:6.

Bei den Burschen konnte es Lokalmatador Timo Rosenkranz König, auf Nummer zwei des Turnierrasters gesetzt, seinen Trainingskollegen Syl Gaxherri und Benedikt Szerencsits leider nicht gleich machen und das Turnier gewinnen. Er verlor nach zwei Siegen im Viertelfinale gegen den Slowenen Jost Pecovnik 6:2, 1:6, 6:7.

Am Ende holte sich der auf Nummer 1 gesetzte Niederländer Marko Knezevic den Turniersieg mit einem klaren 6:4, 6:1-Erfolg gegen den Briten Henry Best.

Güssing war wieder Schauplatz eines Top-Tennis-Nachwuchsturniers

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