Alex Gschiel und Thilo Behrmann in Antalya und in Kairo im Finale
ITF-Turniere
Mit dem Mattersburger Alex Gschiel und dem Wahl-Oberpullendorfer Thilo Behrmann schafften es zuletzt zwei Spieler der Tennisakademie Burgenland in ein Finale der ITF Junior Tour. Behrmann holte sich zudem auch noch den Titel im Doppel. Leonie Rabl war ebenfalls in Kairo aktiv.
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Dabei scheiterte die 17-jährige Rohrbacherin bei dem J300-Event in Ägypten in Runde eins denkbar knapp - am Ende kam gegen die Belgierin Lauren Seye mit 7:5, 4:6, 3:6 das Aus.
Thilo Behrmann musste beim 300er-Event der Burschen zunächst ebenfalls über drei Sätze gehen, er setzte sich gegen Allan Gatoto aus Burundi aber 6:2, 6:7, 6:2 durch. Danach schaffte er mit Siegen gegen den Ägypter Marwan Ehab (7:5, 6:2), den Briten Benjamin Gusic Wan (4:6, 6:1, 6:1) sowie den Spanier Tito Chavec (6:7, 6:4, 6:2) den Sprung ins Finale, wo er dem an Nummer eins gesetzten Polen Alan Wazny schließlich 3:6, 3:6 unterlag. Im Doppel setzte sich Behrmann an der Seite seines Partners Ivan Iutkin die Turnierkrone auf, Das als Nummer zwei gesetzte Paar gewann schließlich gegen die topgesetzten Zangar Nurlanuly/Alan Wazny mit 6:2, 1:6, 10:5.
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Gschiel im Einzel und Doppel im Einsatz
Beim J60-Turnier in Antalya zeigte sich Alexander Gschiel von seiner starken Seite. Der Mattersburger, an Nummer zwei gesetzt, konnte sich mit insgesamt fünf Zweisatz-Erfolgen bis ins Finale spielen. Erst setzte er sich gegen den Russen Denis Navolokin 6:4, 6:4 durch, dann 6:0, 6:3 gegen den Rumänen Mihai Leonard Mironescu. Auch gegen den Schweden Joel Hansson hatte Gschiel beim 6:1, 6:1 keine Probleme, gegen den Russen Andrey Dvortsov wurde es nur im ersten Satz knapp - Endstand 7:6, 6:1.
Nach dem 6:2, 6:4 im Semifinale gegen den Portugiesen Goncalo Quintela folgte das Endspiel gegen den an Nummer eins gesetzten Lokalmatador Ramazan Kaan Oktay. Es war ein echtes Auswärtsspiel, 40 weitere türkische Tennisfans wollten klarerweise den Triumph von Oktay. Der gelang auch, am Ende setzte er sich mit 6:2, 7:5 durch. Gschiel: „Im zweiten Satz hatte ich durchaus Chancen, das Spiel zu drehen, konnte dann aber doch meinen 4:2-Vorsprung leider nicht ins Ziel bringen konnte. Es waren das ganze Turnier über schwierige Bedingungen - Outdoor, Kälte, Wind -, mit denen ich aber überraschend gut zu Recht kam. Alles in allem war es eine tolle und wertvolle Erfahrung für mich.“
Im Doppel war Gschiel an der Seite von Timo Rosenkranz-König im Einsatz. Das auf Nummer zwei gesetzte Duo schaffte es hier bis ins Viertelfinale, wo es dann im Match Tie Break mit 10:12 den Kürzeren zog.