Als erste Gruppe der Großgemeinde Lockenhaus absolvierte die Feuerwehr Glashütten erfolgreich die Branddienstleistungsprüfung in Silber.
20 Jahre gelebte Gemeinschaft im SeneCura Sozialzentrum Nikitsch
Jubiläumsfeier
In der Festhalle Nikitsch herrschte kürzlich eine Atmosphäre voller Dankbarkeit, Freude und Verbundenheit. Grund für das feierliche Zusammenkommen war das 20-jährige Bestehen des SeneCura Sozialzentrums, das als erste SeneCura-Einrichtung im Burgenland eine Vorreiterrolle einnimmt.
Feierten 20-jähriges Jubiläum. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des SeneCura Sozialzentrums Nikitsch.
© BVZ, Isabella Kuzmits
Seit seiner Eröffnung am 2. Januar 2006 hat sich das Haus von einer Einrichtung mit 36 Betten zu einer lebendigen Hausgemeinschaft mit heute 72 Bewohner:innen und 63 engagierten Mitarbeiter:innen entwickelt.
Das Besondere am SeneCura Sozialzentrum Nikitsch ist seine tiefe Verwurzelung in der burgenländisch-kroatischen Tradition. In einer Gemeinde, in der die Identität stark durch die Sprache geprägt ist, wird das Haus konsequent zweisprachig geführt. Rund 60 Prozent der Bewohner:innen sprechen Burgenlandkroatisch, was die Pflege und Betreuung nicht nur zu einer medizinischen, sondern auch zu einer kulturellen Herzensangelegenheit macht.
Bürgermeister Christian Balogh hob in seiner Ansprache die Bedeutung dieser regionalen Einbettung hervor und erinnerte an die Vision seines Vorgängers Johann Balogh, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen in ihrer gewohnten Umgebung würdevoll altern können.
„Heute feiern wir 20 Jahre Nähe zum Menschen, danke an alle, die das Haus in den vergangenen zwei Jahrzehnten geprägt haben“, betonte der Bürgermeister am Sonntag sichtlich erfreut.
Der Erfolg des Hauses stützt sich auf die tägliche Arbeit des Teams und die enge Bindung zur Region. Regionaldirektor Michael Pinz unterstrich bei der Feier den Wert der Gemeinschaft: „20 Jahre SeneCura Nikitsch stehen für gelebte Menschlichkeit, professionelle Pflege und vor allem für Menschen, die mit Herz und Engagement täglich ihr Bestes geben“. Er verwies zudem darauf, dass SeneCura mittlerweile an fünf burgenländischen Standorten mit insgesamt 333 Bewohner:innen vertreten ist, wobei die Mitarbeiter:innen stets das „größte Kapital“ darstellen.
Für Hausleitung Bettina Balogh, die seit dem ersten Tag im Jänner 2006 mit dabei ist, ist das Sozialzentrum weit mehr als eine Institution. Unter ihrer Leitung ist ein Ort der Begegnung entstanden, der durch abwechslungsreiche Aktivitäten wie Candle-Light-Dinner, Heurigen-Nachmittage, Faschings- und Adventfeiern oder einen einzigartigen Urlaubsaustausch mit einem SeneCura-Haus in Kroatien belebt wird. „Das Haus ist weit mehr als nur ein Arbeitsplatz für mich, hier sind auch viele Freundschaften entstanden,“ so Bettina Balogh.Bewegende Momente und persönliche BindungenWie tief die Qualität der Betreuung in die Biografien der Menschen in der Region eingreift, verdeutlichte Landtagsabgeordneter Roman Kainrath mit einem persönlichen Einblick. Er berichtete, dass seine eigene Großmutter im Haus gepflegt wurde und er die Herzlichkeit aus erster Hand erfahren durfte. „Dafür danke ich euch sehr“, so Kainrath. Die Jubiläumsfeier selbst bot ein buntes Programm. Die Tamburizzagruppe Graničari und das Duo Brunntaler Kirchturmspatzen sorgten für die musikalische Untermalung. Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Agnes Csenar, Anna Balogh und Johanna Kaltenbrunner, die mit ihrem Einsatz das Leben der Bewohner:innen maßgeblich bereichern.