Eine zehnköpfige Delegation aus Japan besuchte Anfang November die Joseph Haydn Privathochschule und setzte damit den musikalischen Austausch zwischen dem Burgenland und der Präfektur Shiga fort.
„Cringe, oida!“: Jugendslang als Mix aus Dialekt und Anglizismen
Jungendslang
Jugendsprache ist schnell, kreativ und ständig im Wandel. Kaum hat man ein neues Wort verstanden, kommt schon das nächste daher. Zum Tag der Jugend am 11. August widmete sich das Team des Österreichischen Wörterbuchs aktuellen Sprach-Trends bei Jugendlichen – von englischen Imports bis zu Dialekt-Revival.
"Heast, das ist safe eine der bodenlosesten Stories, die ich je auf bvz.at gelesen habe. Schon legit, aber auch ein bisschen cringe", denken sich diese aus der Zeit gefallenen Jugendlichen, die allesamt Kinder der AI ChatGPT sind. (ai-generiert)
© KI-generiert mit ChatGPT. Prompt: BVZ
2024 wurde „Heast“ zum Jugendwort des Jahres gekürt. Früher Austro-Klassiker, heute universell einsetzbar: als Staunen („Heast, echt jetzt?!“), Kritik („Heast, spinnst?“) oder einfach zur Betonung am Satzanfang. Laut dem Team des Österreichischen Wörterbuchs ein Trend: Neben Anglizismen prägt weiterhin auch tiefer österreicherischer Dialekt jugendlichee Sprachkultur.
Anglizismen never die
Viele Slang-Ausdrücke stammen aber freilich aus dem Englischen, bekommen aber einen österreichischen Twist verpasst. Aus „chill“ wird „chillig“, aus „chill amal“ ein freundliches „Beruhig dich“. Anglophone Klassiker wie „cringe“ (fremdschämen), „lost“ (planlos), „sus“ (verdächtig) oder „safe“ (eh klar) sind mittlerweile fixer Teil jugendlicher Chats und Gespräche.
Ob „flexen“ fürs Angeben, „triggern“ für eine heftige Reaktion oder „Life-Hacks“ für praktische Tipps – vieles kommt aus Social Media, wird aber sofort ins echte Leben übernommen.
„Kein Verfall, sondern Vielfalt“
Christiane Pabst, Chefredakteurin des Österreichischen Wörterbuchs, erklärt zum Tag der Jugend: „Jugendsprache ist kein Sprachverfall, sondern Sprachentwicklung. Sie zeigt, wie junge Menschen ihre Lebenswelt reflektieren und eigene Ausdrucksformen schaffen.“