Nach 14 Jahren Pause kehrte der Theaterverein Gaudium im Vorjahr auf die Bühne zurück. Der Erfolg gab den Mitgliedern recht: Rund 1.600 Karten wurden für die Aufführungen verkauft. Premiere für das neue Stück „Wir schenken uns nix“ ist am 6. November.
Forchtenstein: Die „Goasbachbuam“ spielen auf
Junges Trio
Seit rund zwei Jahren stehen Fabian Lackner, Elias Lackner und Yannik Glocknitzer aus Forchtenstein gemeinsam auf der Bühne. Unter dem Namen „Goasbachbuam“ sind die jungen Musikanten mit traditioneller Volksmusik, aber auch modernen Stücken bei den Festen im Bezirk unterwegs.
Fabian Lackner, Elias Lackner und Yannik Glocknitzer musizieren gemeinsam als „„Goasbachbuam“.
© Lukas Dirnberger
Fabian (20) und sein Bruder Elias (17) musizieren bereits seit rund zehn Jahren gemeinsam. „Mit der Zeit entstand bei uns der Wunsch, unsere kleine Partie zu erweitern und musikalisch zu verstärken. Mit unserem Yannik als Schlagzeuger hat sich dafür die ideale Ergänzung ergeben“, erzählt Fabian Lackner. Alle drei sind auch im Musikverein Forchtenstein aktiv. Die Namensgebung der jungen Gruppierung gestaltete sich nicht einfach: „In Österreich gibt es bereits sehr viele Musikpartien mit den unterschiedlichsten Namen. Deshalb wollten wir einen Namen wählen, der einen direkten Bezug zu unserer Heimat hat. Unsere Wahl fiel schließlich auf den Geißgrabenbach, der bei uns umgangssprachlich „Goasbach“ genannt wird. Er entspringt nicht weit von unserem Zuhause und plätschert durch Forchtenstein.“
Von Kirtagen bis zu Hochzeiten
Rund zehn Auftritte stehen für die „Goasbachbuam“ derzeit pro Jahr am Programm. Die drei Forchtensteiner spielen bei Kirtagen, Feuerwehrfesten, Hochzeiten, Oktoberfesten, Geburtstagsfeiern oder Weihnachtsfeiern. Auch beim Rosaliakirtag waren sie heuer bereits zum dritten Mal dabei. Dabei geht es für die jungen Musiker nicht nur darum, die Stücke möglichst fehlerfrei zu spielen. „Für uns ist ein Auftritt dann gelungen, wenn die Leute mitmachen. Wenn getanzt, geklatscht und mitgesungen wird, wissen wir, dass die Stimmung passt“, erzählt Fabian Lackner. Genau diese Reaktion des Publikums sei für die drei auch die größte Motivation.
Auch moderne Stücke im Repertoire
Musikalisch wollen sich die drei nicht auf eine Richtung festlegen. „Unser Schwerpunkt liegt schon auf der Volksmusik. Wir spielen aber auch moderne Stücke und Klassiker“, erklärt Fabian. Das Repertoire werde auch laufend erweitert. Vor rund einem Jahr hat Elias begonnen, E-Bass zu spielen. Das Instrument hat er sich selbst beigebracht. Dadurch hat sich auch das musikalische Repertoire der Gruppe erweitert. „Mit dem E-Bass können wir mittlerweile auch Stücke spielen, die vorher für uns nicht so einfach möglich waren“, erzählt er. Für die Zukunft haben die „Goasbachbuam“ deshalb noch einiges vor. Das Repertoire soll weiter wachsen, außerdem wollen die drei mit Bannern, Poloshirts und weiterer Werbung stärker auf ihre Gruppe aufmerksam machen. „Langfristig können wir uns außerdem vorstellen unsere Formation zu erweitern und vielleicht einmal eine Sängerin oder einen Sänger mit ins Boot zu holen.“