Zoogeschichten lockten rund 180 Menschen nach St. Andrä

Kabarett mit Militärdekan

Beim vierten Kabarettabend in St. Andrä am Zicksee wurde viel gelacht – und gleichzeitig Geld für einen guten Zweck gesammelt. Rund 180 Besucherinnen und Besucher kamen zu Militärdekan Alexander Wesselys „Zoogeschichten“. Für das VinzenzGwölb in Wien bleiben mehr als 3.000 Euro Reinerlös.

Von Von BVZ Redaktion

Militärdekan Wessely vor dem Publikum im vollbesetzten Saal in St. Andrä

Militärdekan Wessely vor dem Publikum im vollbesetzten Saal in St. Andrä

© Freunde der katholischen Militärpfarre Burgenland

Wenn ein Militärdekan von „politisch korrekten Viechereien“ erzählt, darf es schon einmal tierisch zugehen. Am Samstagabend nahm Alexander Wessely das Publikum in St. Andrä am Zicksee mit auf einen humorvollen Streifzug durch die Tierwelt. „Zoogeschichten – politisch korrekte Viechereien“ heißt sein aktuelles Ein-Mann-Programm, das Wortwitz, Alltagsbeobachtungen und gesellschaftliche Seitenhiebe miteinander verbindet.

Für Wessely war es bereits der vierte Auftritt in St. Andrä seit 2023. Knapp 180 Besucherinnen und Besucher kamen diesmal in den Saal des ehemaligen Gasthofes Seywerth. Viel mehr Platz wäre auch nicht gewesen: Der Veranstaltungsort war bis an seine Kapazitätsgrenze gefüllt.

Dass der Abend nicht nur unterhaltsam, sondern auch für einen guten Zweck gedacht war, zeigte sich spätestens bei der Bilanz. Die Veranstaltung brachte den bisher höchsten Reingewinn der seit 2023 bestehenden Reihe. Mehr als 3.000 Euro gehen erneut an das VinzenzGwölb in Wien, das Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt.

Wessely selbst schätzt dabei offenbar nicht nur die Bühne. „Ich freue mich immer wieder hier spielen zu dürfen, es ist hier eine besonders herzliche Atmosphäre und es ist faszinierend zu sehen, wie sehr sich hier alle ins Zeug werfen um den Publikum einen schönen Abend zu bereiten, angefangen von den Einladungen bis hin zur Bewirtung“.

Auch das Zusammenspiel von Publikum, Organisationsteam und Künstler sei für ihn Teil des Abends: „Hier gibt es nicht Schauspieler, Organisatorin und Publikum, sondern es ist wie eine große Familie, die zusammenkommt um einen schönen Abend gemeinsam zu erleben, wo vor allem viel gelacht werden kann um zumindest für einen kleinen Augenblick lang den Alltag zu vergessen.“

Damit ein solcher Abend funktioniert, braucht es neben einem Kabarettisten auch ein Team hinter den Kulissen. Organisiert wurde der Kabarettabend von den „Freunden der katholischen Militärpfarre Burgenland“. Deren Organisationsteamleiter Vizeleutnant i. R. Georg Pölzer dankte den Helferinnen und Helfern sowie den Unterstützern und Sponsoren.

So endete der vierte Kabarettabend nicht nur mit viel Applaus und einem vollen Saal, sondern auch mit einer erfreulichen Rechnung: Mehr als 3.000 Euro können für das VinzenzGwölb zur Verfügung gestellt werden.