Starker Auftritt des PSV Eisenstadt
Karate
Der PSV Eisenstadt-Nachwuchs zeigte bei den Österreichischen Meisterschaften auf.
Coach Jürgen Krell, Maja Schneeberger, Sophie Stump, Fiona Böhm, Tobias Strodl und Coach Luna Lombardi.
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Mehr als 400 Nachwuchs-Karateka aus ganz Österreich kämpften in Bruck an der Glocknerstraße um die nationalen Titel in den Altersklassen U10 bis U18 – mittendrin eine achtköpfige Delegation des PSV Eisenstadt, die mit mehreren Medaillen und starken Auftritten aufhorchen ließ.
Für den ersten großen Erfolg sorgte Tiara Steindl (Kata U12), die als amtierende österreichische Meisterin erneut ihre Klasse bestätigte. Sie gewann alle ihre Begegnungen souverän und setzte sich auch im Finale gegen eine Athletin des LZ Niederösterreich klar mit 4:1 durch. Vereinskollegin Mila Winter, die im Halbfinale knapp mit 2:3 an derselben Gegnerin scheiterte, sicherte sich anschließend verdient die Bronzemedaille.
Ebenso beeindruckend präsentierte sich Deodat Varga (Kata U14), der heuer sein ÖM-Debüt in dieser Altersklasse gab. Nach mehreren klaren Siegen kämpfte er sich bis ins Finale vor, wo er sich einem Wiener Nationalteamkollegen mit der hauchdünnen Wertung 29,9 zu 30,0 Punkten geschlagen geben musste. Der Vizemeister-Titel ist dennoch ein starkes Zeichen des jungen Talents.
Eine weitere Medaille gab es durch die Kumite-U12-Athletin Sophie Stump, die nach einem äußerst knappen und umstrittenen 4:4 im Semifinale den Kampf um Platz drei souverän gewann und Bronze holte.
Maja Schneeberger (Kumite U14) schied nach einem knappen 0:1 in der Vorrunde aus, während Fiona Böhm (Kumite U18 bis 66 kg) mit einem klaren Semifinalsieg ins Finale stürmte. Dort zeigte sie gegen die amtierende Meisterin Kemetinger (LZ Pinzgau) eine starke Leistung, musste sich aber in den letzten 30 Sekunden geschlagen geben. Tobias Strodl (Kumite U18 bis 67 kg) traf im Semifinale auf den Staatsmeister aus Vorarlberg und verlor knapp. Auch im Kampf um Bronze fehlte nur ein Punkt – am Ende wurde er Fünfter. PSV-Coach Jürgen Krell zeigte sich zufrieden: „Unsere Kids waren in Topform, was ihre internationalen Ergebnisse der letzten Monate bestätigen. Bei Mila, Sophie und Deo verhinderten knappe oder fragwürdige Entscheidungen den Finaleinzug.“