Bei Bewerbungen haben Mütter das Nachsehen

Karriere

Eine FH Burgenland Studentin befragte 67 Personalverantwortliche mit dem Ergebnis: Im Job-Interview schaden Kinder nur den Müttern.

Von Redaktion BVZ

Ergebnisse eines aktuellen Experiments: Mutterschaft schürt Sorgen bei den Personalverantwortlichen bezüglich der Ausfallwahrscheinlichkeit. Bei Vätern wird die Familiensituation zwar wahrgenommen, aber weit weniger dem beruflichen Umfeld zugeordnet. Die Kinder fallen bei ihm unter „Privates“.

Ergebnisse eines aktuellen Experiments: Mutterschaft schürt Sorgen bei den Personalverantwortlichen bezüglich der Ausfallwahrscheinlichkeit. Bei Vätern wird die Familiensituation zwar wahrgenommen, aber weit weniger dem beruflichen Umfeld zugeordnet. Die Kinder fallen bei ihm unter „Privates“.

© zVg

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Arbeitswelt sind omnipräsent. Doch wie ist es beim Ein- bzw. Umstieg in einen neuen Job?

Ein aktuelles Experiment unter Personalverantwortlichen, durchgeführt von einer Studentin des Masterstudiengangs Human Resource Management und Arbeitsrecht der FH Burgenland, zeigt: Im Zweifelsfall bekommt bei gleicher Ausbildung und Berufserfahrung ein zweifacher Vater eher den Job als eine zweifache Mutter.

225 Recruiter*innen aus ganz Österreich erhielten von Sarah Riedenbauer ein E-Mail mit der Bitte, an einem Experiment für ihre Masterarbeit teilzunehmen. Der Auftrag: Die objektive Einschätzung von Bewerbungsgesprächen. 67 Personaler*innen nahmen sich die Zeit, um die junge Studentin zu unterstützen.

Das Fazit: Trotz ähnlichem Berufs- und Ausbildungshintergrund und gleicher familiärer Situation fällt die Entscheidung sehr deutlich auf den männlichen Bewerber. Mehr Infos zur Studie und auch zum Studiengang inkl. Möglichkeit zur Anmeldung unter www.fh-burgenland.at