KBC Rohrbach glänzte in Ungarn, Anna Schmidl holte zwei Goldene

KICKBOXEN

Der KBC Rohrbach glänzte bei der Hungarian Open 2025 mit Top-Leistungen – gegen härteste internationale Konkurrenz.

Von Martin Ivansich

KBC Rohrbach glänzte in Ungarn, Anna Schmidl holte zwei Goldene

© zVg

Mit 485 Teams, 2643 Athlet:innen aus 44 Nationen und fast 4000 Nennungen war der 30. World Cup Hungarian Open 2025 in Budapest eines der größten Kickbox-Turniere weltweit – und mittendrin das Team des ASVÖ Kickbox Club Rohrbach, das mit beeindruckenden Leistungen aufzeigte.

Anna Schmidl krönte sich zur doppelten Goldmedaillengewinnerin in den Kategorien Pointfighting Juniorinnen -50 kg und -55 kg. Mit insgesamt vier Starts in unterschiedlichen Bewerben (inkl. der Seniorenklassen) holte sie zusätzlich zweimal Platz fünf – eine herausragende Bilanz, insbesondere nur einen Tag nach ihrer Matura. „Ich bin überglücklich, zwei Goldmedaillen erkämpft zu haben! Nach Abwage, Maturafeier und Wettkampf gönne ich mir jetzt etwas Ruhe“, sagte eine erschöpfte, aber stolze Anna Schmidl. Toni Harrer, der erstmals im Ringsport-Bewerb K1 startete, erkämpfte sich Silber bei den Beginners – ein starkes Debüt und ein Zeichen, dass der KBC Rohrbach auch im Ringsport angekommen ist.

Matyas Salga und Simon Raab belegten jeweils Rang fünf im stark besetzten Juniorenbewerb -69 kg. Beide waren nur einen Kampf vom Podest entfernt. Emily Roth (5. Platz – 60 kg), Christoph Spielhofer (5. Platz – 63 kg Junioren) und Felix Schmidl (5. Platz -63 kg Senioren) zeigten ebenfalls starke Kämpfe, mussten sich aber knapp geschlagen geben. Felix Schmidl ist nach langer Verletzungspause zurück – die WM-Quali ist bereits in der Tasche. Emma Nukic zeigte eisernen Willen, verpasste aber die Medaillenränge und legt ihren Fokus nun voll auf die WM.

Trainer Michael Gerdenitsch: „Ein hohes Niveau, starke Leistungen – wir sind auf dem richtigen Weg. Jetzt heißt es, mit Selbstvertrauen Richtung EM und WM zu blicken.“ Obmann Christoph Braunrath ergänzte: „Die jungen Wilden haben auf sich allein gestellt einen tollen Job gemacht. Es freut mich riesig, wie stark sie auftreten – sportlich und menschlich.“