Bontus fährt knapp am Podest vorbei
Kitesurfen
Bei der Formula Kite-Europameisterschaft vor Los Alcázares, Spanien, verpasste Valentin Bontus am Sonntag knapp eine Medaille. Bei Starkwind-Bedingungen konnte der Perchtoldsdorfer, der für den Yachtclub Podersdorf (YCP) surft, den benötigten Race-Win in der Medal-Series nicht einfahren. In der EM-Wertung verpasste er als Vierter knapp Edelmetall.
Hatte in Spanien Edelmetall vor Augen: Valentin Bontus
© IKA Media / Robert Hajduk, Robert Hajduk || RORC
Als Gesamtvierter nach der Opening-Series ging Kitesurfer Valentin Bontus vom Yachtclub Podersdorf (YCP) am Sonntag topgesetzt in sein Semifinale. Bei Starkwind-Bedingungen konnte er am 11er Kite den benötigten Race-Win aber nicht einfahren. Nach drei Rennen qualifizierte sich der Brasilianer Bruno Lobo für die Final Series. Der 23-jährige Bontus beendete die Titelkämpfe an sechster Stelle, in der EM-Wertung schrammte er als Vierter nur knapp an einer Medaille vorbei.
„Medaille für ein anderes Event aufgehoben“
„In meiner Fleet hatte ich mit Bruno Lobo und Jannis Maus Gegner, die bei Starkwind sehr konstant fahren. Leider fehlte mir heute der Downwind-Speed, den ich für einen Sieg benötigt hätte“, seufzt Bontus. Der viel Positives aus Spanien mitnehmen kann. „Für den ersten Event des Jahres ist es ein sehr gutes Ergebnis, dennoch ist es schon auch ärgerlich, dass es so knapp nicht zu einer Medaille gereicht hat. Ich freue mich schon auf die nächsten Events, will weiterhin konstant fahren und habe mir die Medaille hoffentlich für ein anderes Event aufgehoben“, ergänzt der Perchtoldsdorfer YCP-Surfer.
Maximilian Maeder (SGP) gewann die Herren-Konkurrenz in eindrucksvoller Weise, der EM-Titel ging an den Franzosen Axel Mazella. Bei den Damen siegte Lauriane Nolot aus Frankreich, für Alina Kornelli gingen die Titelkämpfe bereits am Samstag auf Rang 16 zu Ende.
Ein Versprechen für die Zukunft
OeSV-Sportdirektor Matthias Schmid zeigt sich von Bontus' Auftritt angetan. „Es ist schade, dass es am Ende keine Medaille geworden ist – dazu hat das nötige Glück gefehlt“, findet Schmid. „Er war das erst dritte Mal in der Medal-Series, daraus gilt es zu lernen und eine Routine in dieser Finalsituation aufzubauen. Allgemein können wir mit der Leistung sehr zufrieden sein. Valentin hat über den Winter gut gearbeitet und sich in den Top-6 etabliert, das Podium ist in Reichweite. Er hat noch viel Potential und wird auch die nächsten Schritte setzen“.