Grünes Licht für zwei zusätzliche MRT-Geräte im Burgenland
Kürzere Wartezeit ab 2025
Der Entscheidung für die Verstärkung bei ambulanten MR-Untersuchungen ist eine Diskussion zwischen Land und ÖGK vorausgegangen. Jetzt ist es fix: Im Lauf des kommenden Jahres wird es auch in der Klinik Oberpullendorf ein entsprechendes Gerät geben. Auch für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt ist ein zusätzliches MRT-Gerät vorgesehen.
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Die Wartezeiten für Untersuchungen mit dem Magnetresonanz-Tomographen, bekannt unter der Abkürzung MRT, liegen im Burgenland zwischen drei und zwölf Wochen. Die Dauer schwankt, kann aber auch zur Geduldsprobe werden, wenn es um die Abklärung gesundheitlicher Probleme geht. Wie berichtet, kämpfte das Land deshalb um einen weiteren Kassenvertrag, der MR-Untersuchungen auch in der Klinik Oberpullendorf möglich machen soll. Jetzt hat die Bundes-Zielsteuerungskommission grünes Licht dafür gegeben.
Ab dem kommenden Jahr ist damit die Magnetresonanz-Tomographie für ambulante Untersuchungen in allen fünf Spitälern burgenlandweit möglich. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt wird ein weiteres Großgerät in Betrieb gehen. Die kassenfinanzierten MR-Untersuchung ist dann ambulant auch für nicht-stationäre, zugewiesenen Patientinnen und Patienten in Kittsee, Eisenstadt, Oberpullendorf, Oberwart und Güssing möglich.
Als Aufsichtsratsvorsitzender der Gesundheit Burgenland freut sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, dass „die Argumente des Burgenlandes Gehör finden“, wie er sagt: „Die Wartezeiten waren zu hoch. Rasch einen Termin zu bekommen, das darf nicht davon abhängen, ob jemand die Untersuchung privat bezahlen kann oder nicht.“ Dass die zwei zusätzlichen MRT-Geräte akzeptiert wurden, sei „höchst an der Zeit“.
So wie auch Franz Öller, kaufmännischer Geschäftsführer der Gesundheit Burgenland, erwartet auch Doskozil eine „merkliche Reduktion der Wartezeiten“. Die entsprechenden Budgetierungsbeschlüsse vorausgesetzt, werden die ambulanten MR-Untersuchungen in der Klinik Oberpullendorf im Lauf des kommenden Jahres starten. Die Umsetzungspläne seien bereits ausgearbeitet und der ÖGK in den Verhandlungen präsentiert worden.
„Damit stärken wir die regionale Versorgung immens und schließen endlich die bisherige Lücke an MR-Untersuchungsmöglichkeiten im mittleren Burgenland“, so Geschäftsführer Öller. Mit dem im künftigen Großgeräteplan vorgesehenen Gerät in Oberpullendorf können - „mit ausreichend Personal“ - bis zu 7.500 zusätzliche Untersuchungstermine pro Jahr durchgeführt werden. Inklusive des zusätzlichen Gerätes in Eisenstadt liegt eine Verkürzung der Wartezeit also auf der Hand.