Festival „KULITHEA“ verband KUltur, LIteratur und THEAter

Kulithea

Seit zwei Jahren besteht eine Kooperation zwischen der Gemeinde und der Kulturinitiative Circusglück. Im Rahmen dessen fand am Samstag in Nebersdorf das Festival „KULITHEA“ mit Beiträgen aus unterschiedlichen Sparten statt.

Von Nadine Wiedemann

Olivia Rosenberger (m.) und ihr Team begeisterten das Publikum.

Olivia Rosenberger (m.) und ihr Team begeisterten das Publikum.

© Nadine Wiedemann

Dabei steht „KULITHEA“ für KUltur, LIteratur und THEAter und verbindet unterschiedliche Kulturformate sowie Generationen. Das Festival wurde von Regisseurin und Produzentin Olivia Rosenberger initiiert. Schauplätze waren das Zirkuszelt, das Vorzelt, die Caravan-Bühne und die Festivalwiese, die zu ungewöhnlichen Spielorten wurden.

Hinter dem Konzept steht die Frage: „Was passiert mit künstlerischen Werten, wenn man sie aus einem gewohnten Rahmen löst und in einen besonderen Rahmen versetzt?“ Zugleich war es Rosenberger ein Anliegen, professionelle darstellende Kunst in den ländlichen Raum zu bringen und Kultur für alle zugänglich zu machen.

Olivia Rosenberger ist in der Region aufgewachsen und heute als freischaffende Regisseurin, Dramaturgin und Produktionsleiterin tätig. Sie ist Produktionsleiterin bei Circusglück und übernahm für KULITHEA die künstlerische Konzeption und Leitung. Nach Stationen an Theaterbühnen und Festivals im In- und Ausland kehrte sie mit dem Projekt in ihre burgenländische Heimat zurück.

Der Festivaltag begann mit dem Schattentheater „Rotkäppchen“ von Circusglück-Gründerin Barbara Rosenberger und einem Workshop zum Bau eigener Figuren. Nach der Eröffnung folgte eine szenische Lesung von „Der kleine Prinz“ mit Julian Valerio Rehrl und Victor Petrov. Am Nachmittag standen „Baudelaire Calling“ sowie ein Improtheater-Workshop auf dem Programm.

Den Abschluss bildete der Musicalabend „Musical-Melange: Wir sind fertig für heute“ mit Bianca Basler, Konstantin Zander und Special Guest Dennis Kozeluh. Bei einer Open Mic Night und Jam Session am Lagerfeuer konnten Besucherinnen und Besucher den Tag selbst mitgestalten.