Im Burgenland wird noch intensiver für Kinder und Enkel vorgesorgt, als in anderen Bundesländern. Die Sparstudie der Erste Bank zeigt aber auch, dass gerne konservativ veranlagt wird. Dabei können schon kleine Beträge auf lange Sicht große Summen bringen - und das wird durch das „Zukunftsdepot“ des Bundes jetzt besonders interessant.
Sagartz stellte der ÖVP-Spitze die Vertrauensfrage – und bleibt
Nach dem Wahl-Minus
Im Landesparteivorstand wurde am Tag nach der Wahl intensiv diskutiert, das sagte ÖVP-Obmann Christian Sagartz selbst. An seiner Person und am Team wird aber vorerst nicht gerüttelt: Der Vorstand sprach sich – bis auf eine Stimmenthaltung – für Sagartz aus. Die Koalitions-Vorgespräche mit Landeshauptmann Doskozil könnten jetzt auch für den ÖVP-Chef entscheidend sein.
"Ich bin hier, um Vorgespräche zu führen." ÖVP-Landesobmann Christian Sagartz (l.) trat mit Landesgeschäftsführer Patrik Fazekas zur Pressekonferenz an - und ließ offen, wie es im Fall von gescheiterten Koalitionsgesprächen weitergehen könnte.
© Wolfgang Millendorfer
Über einen Rücktritt habe er nicht nachgedacht, ließ Christian Sagartz den Wahlabend Montagmittag Revue passieren. Das Ergebnis – mit Verlusten von 8,6 Prozent und erstmals Platz drei im Land – sei enttäuschend und für ihn „und alle, die gelaufen sind, sehr hart“, gestand Sagartz zugleich ein.
„Vor allem wegen einer intensiven Diskussion im Parteivorstand kann ich sagen: Das Team ist geschlossen“, verkündete Sagartz jetzt in einer Pressekonferenz, vor der es Spekulationen über einen möglichen Rücktritt gegeben hatte. Er habe seine Position als Landesparteiobmann im Vorstand auch zur Diskussion gestellt, so Sagartz – bei einer Stimmenthaltung sei ihm das Vertrauen ausgesprochen worden.
© Wolfgang Millendorfer
Christian Sagartz, sein Landesgeschäftsführer Patrik Fazekas und das Team wollen weitermachen. Der ÖVP-Chef hat jetzt auch den Auftrag bekommen, mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil Vorgespräche zu allfälligen Koalitionsverhandlungen zu führen. Diesem Auftrag werde er folgen; er gehe davon aus, dass trotz der ÖVP-Kritik im Wahlkampf gute Gespräche möglich seien, dazu sei man „professionell genug“.
Bei der Pressekonferenz kam aber noch eine andere Variante zur Sprache - ob der Wechsel an der ÖVP-Landesspitze nicht, wie schon bei Ex-Kanzler Karl Nehammer, nach einem möglichen Scheitern der Koalitionsgespräche erfolgen könnte. Auf Spekulationen in diese Richtung will sich Sagartz nicht festlegen: „Ich bin hier, um diese Vorgespräche zu führen. Die Einladung dazu ist noch nicht einmal auf dem Tisch. Wenn die Verhandlungen laufen, wird sich vieles genau zeigen.“