600 Meter bis 530 Kilometer: Leichtathletik Mittelburgenland schafft's
Lauf/Gravel
Von Eisenstadt über Wr. Neustadt bis Triest - die LMB-Sportler bewiesen Ausdauer, Schnelligkeit und starken Teamgeist.
Mittelburgenlands Leichtathletik-Asse in Eisenstadt: Jamila und Samira Friedl (vorne); Stefan Johann Pendl, Dominik Friedl und Matthias Blecha (hinten, v.l.).
© zVg LMB
Die Athletinnen und Athleten des Vereins Leichtathletik Mittelburgenland (LMB) zeigten am vergangenen Wettkampfwochenende auf ganz unterschiedlichen Distanzen groß auf. Vom extremen Ultra-Gravelrennen über drei Länder hinweg bis hin zu den burgenländischen Landesmeisterschaften und Nachwuchsbewerben in der Heimatregion.
LMB-Nachwuchs überzeugte in Eisenstadt
In der Leichtathletik Arena Eisenstadt wurden die burgenländischen Landesmeisterschaften auf der Bahn sowie der Nachwuchsbewerb „Next Generation for Olympia“ ausgetragen. Drei Sportler des LMB zeigten dabei starke Leistungen. Matthias Blecha aus Wien trat bei den Landesmeisterschaften in der Allgemeinen Klasse über 1.500 Meter an. Er sicherte sich in einer Zeit von 4:37,92 Minuten den dritten Platz und damit die Bronzemedaille. Beim Nachwuchsformat standen die Freude an der Bewegung und das Kennenlernen der Sportart im Fokus. Hier gingen die Schwestern Samira und Jamila Friedl aus Stoob in der Altersklasse U10 an den Start. Die beiden absolvierten den Sprint, Hürdenlauf, 600-Meter-Lauf sowie den Vortex-Wurf mit großem Einsatz.
LMB-Läufer trotzten der Hitze
Vier Athletinnen und Athleten des LMB-Teams stellten sich der Hitze beim Akademieparklauf in Wiener Neustadt. Dominik Friedl aus Stoob bewältigte die zehn Kilometer in 43:41,3 Minuten und holte den fünften Platz in der Altersklasse M30. Josef Wiedeschitz aus Deutschkreuz kam über fünf Kilometer nach 29:34,7 Minuten auf den zwölften Rang der Klasse M60.

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Im Nachwuchsbereich lief Jamila Friedl über 800 Meter auf den fünften Platz der Klasse WU10. Ihre Schwester Samira Friedl belegte über 400 Meter den 13. Platz in der Klasse WU8. Beide Nachwuchsläuferinnen waren erst zwei Tage zuvor bei Wettkämpfen in Eisenstadt im Einsatz gewesen.
Drei LMB-Athleten überzeugten in Triest
Drei LMB-Sportler haben das Extremrennen „Seven Serpents Quickbite“ erfolgreich absolviert. Die Strecke führte über rund 530 Kilometer und mehr als 10.000 Höhenmeter von Slowenien und Kroatien bis nach Triest in Italien. Manuel Grafl bestritt das Ultra-Gravelrennen alleine ohne fremde Hilfe und erreichte das Ziel nach 61 Stunden und 15 Minuten auf dem 66. Platz.

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Paul Mayerhofer-Pogats und Josef Horvath bewältigten die Herausforderung als Duo-Team. Für sie stand das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Nach 88 Stunden und 55 Minuten kamen die beiden Athleten auf den Plätzen 33 und 34 an, wo sie unter anderem von der Obmann-Stellvertreterin des LMB empfangen wurden.