In Rohrbach an der Teich wurde Mitgebrachtes gemeinsam verspeist.
Oberwart: Streit um Spielplatz in der Schubertgasse
Lebensqualität
Bleibt die Spielfläche in der Schubertgasse in Oberwart bestehen oder gibt es andere Pläne ? Gerüchte über einen möglichen Verkauf sorgen für Diskussionen. Die SPÖ Oberwart fordert nun den langfristigen Erhalt und eine Modernisierung des Spielplatzes. Bürgermeister Georg Rosner dementiert den Verkauf.
SPÖ-Stadtrat Marc Seper (li.) und Vizebürgermeister Michael Leitgeb wollen den Spielplatz nicht nur erhalten, sondern modernisieren.
© SPÖ Oberwart
OBERWART Kletterturm, Schaukel und Rutsche stehen noch, die besten Jahre hat der kleine Spielplatz in der Schubertgasse aber hinter sich. Nun geht es um die Zukunft des Areals. In den vergangenen Wochen waren vermehrt Gerüchte aufgetaucht, wonach das Grundstück Schubertgasse 16–18, auf dem sich die gemeindeeigene Spielfläche befindet, verkauft werden könnte. Die SPÖ Oberwart reagiert und fordert, den Standort dauerhaft als Spiel- und Freifläche zu erhalten. „Der Spielplatz ist ein wichtiger Ort für Kinder und Jugendliche und gleichzeitig ein sozialer Treffpunkt für das gesamte Wohngebiet. Unser Ziel ist, dass die Fläche erhalten bleibt und wieder attraktiv und zeitgemäß gestaltet wird“, sagt SPÖ-Vizebürgermeister Michael Leitgeb.
Im Stadtgarten gibt es einen wesentlich größeren Spielbereich, für die SPÖ ist das allerdings kein Argument dafür, auf den kleineren Standort in der Schubertgasse zu verzichten. „Kurze Wege und sichere Freiräume gehören zur Lebensqualität in einem Wohngebiet. Wir wollen deshalb eine gute und nachhaltige Lösung finden und den bestehenden Bereich nicht nur erhalten, sondern sinnvoll weiterentwickeln“, spricht sich auch SPÖ-Stadtrat Marc Seper klar für den Erhalt aus. Nach den Vorstellungen der SPÖ soll der Spielplatz aber nicht einfach in seinem derzeitigen Zustand bestehen bleiben. Die vorhandenen Geräte sollen saniert und die Fläche durch zusätzliche Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten aufgewertet werden. Damit soll aus dem mittlerweile in die Jahre gekommenen Platz wieder ein attraktiver Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien im Wohngebiet werden. Auslöser für die SPÖ-Reaktion sind Gerüchte über einen möglichen Verkauf des gemeindeeigenen Areals. Konkrete Angaben zu einem Verkauf oder möglichen Interessenten nennt die SPÖ nicht.
Für Bürgermeister Georg Rosner steht ein Verkauf oder eine Bebauung nicht zur Diskussion. Die betreffenden Grundstücke sind als Spielplatz gewidmet, ein Umwidmungsverfahren ist nicht geplant. Auch die kommende Änderung des Flächenwidmungsplanes soll daran nichts ändern. „Ich werde mich ausdrücklich für den Erhalt des bestehenden Spielplatzes einsetzen. Ziel ist es, den Spielplatz dauerhaft als Spiel- und Grünfläche für die Kinder und Familien der Schubertgasse sowie der umliegenden Wohngebiete zu erhalten“, sagt Georg Rosner.
Detail am Rande: Die Stadtgemeinde hatte den Erhalt nach eigenen Angaben schon vor der SPÖ-Forderung klargestellt. Nach einem Auskunftsbegehren von Anrainern vom 7. Juli teilte die Stadt mit, dass keine Umwidmung geplant ist und der Spielplatz bestehen bleibt. Offen bleibt, ob, wie und wann der in die Jahre gekommene Bereich modernisiert wird.