„Kein Gemeindemitarbeiter muss sich um seinen Job Sorgen machen“

Marktgemeinde Neudörfl

Gemeinden müssen an vielen Stellen sparen, wurde in den vergangenen Monaten und Jahren häufig berichtet. Auch in Neudörfl werden mit dem Budget, das am kommenden Montag in der abschließenden Gemeinderatsitzung voraussichtlich beschlossen wird, keine großen Sprünge zustande kommen, hat Bürgermeister Dieter Posch schon mehrmals in seinen öffentlichen Reden angedeutet. Bei den Personalkosten der Gemeinde soll allerdings nicht gespart werden.

Von Christian Artner

Am Freitag lud die Gemeinde Neudörfl ihre MitarbeiterInnen zu einer Weihnachtsfeier in den Martinihof ein. Bürgermeister Dieter Posch drückte dabei seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Am Bild: Kinderkrippenleiterin Michaela Kuso, Bürgermeister Dieter Posch, Elementarpädagogin Katrin Jaitz, Kindergartenleiterin und Leiterin der Personalvertretung Trixi Wegleitner und Elementarpädagogin Jennifer Wagentristl.

Am Freitag lud die Gemeinde Neudörfl ihre MitarbeiterInnen zu einer Weihnachtsfeier in den Martinihof ein. Bürgermeister Dieter Posch drückte dabei seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Am Bild: Kinderkrippenleiterin Michaela Kuso, Bürgermeister Dieter Posch, Elementarpädagogin Katrin Jaitz, Kindergartenleiterin und Leiterin der Personalvertretung Trixi Wegleitner und Elementarpädagogin Jennifer Wagentristl.

© zVg

Aktuell sind in der Marktgemeinde Neudörfl 74 Beschäftigte tätig. Der Großteil in den Bereichen Pädagogik, dazu zählt die Arbeit in den Kindergärten und der Kinderkrippe sowie die Nachmittagsbetreuung an den Schulen, im Bereich Reinigung, dem Bauhof und in der Verwaltung im Rathaus selbst. 4,5 Millionen an Personalkosten werden für das Budget 2025 veranschlagt. Das sind um 300.000 Euro mehr als im heurigen Jahr, was insbesondere den Gehaltssteigerungen im öffentlichen Dienst geschuldet ist.

Bestreben der Gemeinde ist es, so Vollzeitarbeitsplätze wie möglich anzubieten

Die Anzahl der Beschäftigten blieb über die vergangenen Jahre relativ stabil. Allerdings sind auch Trends zu erkennen, schildert Bürgermeister Dieter Posch: „In der Nachmittagsbetreuung wird mehr Personal gebraucht, allein deshalb, weil der Bedarf bei den Eltern und Kindern steigt“. Gleiches gilt zum Beispiel für die Kinderkrippe. „Hier ist zu erkennen, dass Eltern ihre Kleinkinder häufiger schon in die Kinderkrippe zur Betreuung geben und nicht erst in den Kindergarten.“

Nicht alle 74 Beschäftigten arbeiten allerdings Vollzeit, obwohl das ein Bestreben der Gemeinde sowie der Personalvertretung rund um die Kindergartenleiterin Trixi Wegleitner ist. Einige Gemeindebedienstete arbeiten auch in zwei Bereichen. So gibt es zum Beispiel eine Frau, die vormittags in der Mittelschule beschäftigt ist und nachmittags im Rathaus arbeitet und so auf eine Vollzeitbeschäftigung kommt.

Niemand ist bei der Gemeinde beschäftigt, ohne eine sinnvolle Beschäftigung zu haben

Auch wenn häufig zu hören ist, dass Gemeinden den Sparstift ansetzen müssen, wird es in Neudörfl keine Einsparungen beim Personal der Gemeinde geben. „Wir werden für 2025 ein Budget schaffen, durch das kein Mitarbeiter, keine Mitarbeiterin der Gemeinde um den Job bangen muss.“ Jeder und jede werde gebraucht, so der Bürgermeister: „Es gibt niemanden, der bei der Gemeinde in Beschäftigung ist, ohne dass er oder sie eine sinnvolle Beschäftigung hätte.“

Das weiß auch die Neudörfler Bevölkerung zu schätzen, ist die Wahrnehmung des Bürgermeisters. Die Arbeit der Gemeindebediensteten in allen Bereich genießt seiner Ansicht nach große Anerkennung.

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„Kein Gemeindemitarbeiter muss sich um seinen Job Sorgen machen“
Einige Eindrücke von der Weihnachtsfeier der Gemeinde im Martinihof am vergangenen Freitag.

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