MKS: Verzögerungen im Rückreiseverkehr an burgenländischer Grenze

Maul- und Klauenseuche

Kontrollen aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Ungarn und der Slowakei haben am Ostermontag zu Staus im Rückreiseverkehr an der Grenze im Burgenland und in Niederösterreich gesorgt.

Von APA/BVZ.at

Seuchenteppiche sind seit 5. April an der Grenze im Osten ausgelegt

Seuchenteppiche sind seit 5. April an der Grenze im Osten ausgelegt

© APA/MAX SLOVENCIK

In Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) betrug die Wartezeit am Nachmittag nach ÖAMTC-Angaben bis zu eineinhalb Stunden auf der Ostautobahn (A4) und 45 Minuten auf der B10. In Niederösterreich und im Burgenland ist indes weiterhin kein MKS-Fall aufgetaucht.

Mit Verzögerungen von jeweils 20 Minuten musste bei der Einreise nach Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) und am niederösterreichischen Übergang Berg (Bezirk Bruck an der Leitha) gerechnet werden. Für Ostern hatten Gesundheits-, Innen- und Finanzministerium verstärkte Kontrollen durch Polizei und Zoll entlang der Grenze zu Ungarn und der Slowakei angekündigt.

Der Fokus liegt auf dem Rückreiseverkehr, Tiertransporten sowie möglichen illegalen Einfuhren von tierischen Erzeugnissen. Die Testergebnisse seien bisher weiterhin negativ ausgefallen, hieß es am Montag aus dem Krisenstab des Landes Burgenland sowie aus dem Büro von Niederösterreichs FPÖ-Landesrätin Susanne Rosenkranz auf Anfrage.

Aufgrund von Fällen der Seuche im benachbarten Ausland waren mit 5. April insgesamt 24 kleinere Grenzübergänge im Burgenland und in Niederösterreich geschlossen worden, an den offenen wurden Seuchenteppiche ausgelegt. Das Bundesheer steht in beiden Bundesländern bei Desinfektionsmaßnahmen im Assistenzeinsatz.