War das der weiteste Treffer der Superliga-Geschichte?
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Von Lukas Hahns Schmetterball im Derby zwischen Eisenstadt und Oberwart werden Fans wohl noch lange reden. Seinen Buzzer Beater zum 37:42-Pausenstand traf der Point Guard von der Dreier-Linie - der eigenen, wohlgemerkt.
Lukas Hahn von den Eisenstadt Dragonz traf den weitesten Dreier der Vereinsgeschichte und sorgte für Ekstase im Eisenstädter Allsportzentrum. Da musste auch Oberwarts Ian Martinez Carillo erstaunt schauen.
© BVZ/Wagentristl
„Dass so ein Wurf fällt, ist schon sehr selten“, schmunzelt Lukas Hahn. Sein Buzzer Beater verhalf den Eisenstadt Dragonz zwar nicht zum Sieg gegen die Oberwart Gunners. Für kurzfristigen Ausnahmezustand im Allsportzentrum sorgte er damit aber auf jeden Fall.
Er selbst brachte, als es kurz vor der Pause schnell gehen musste, den Ball von der Baseline ins Spiel, verlangte den Pass zurück und legte vom eigenen Dreier einen Schmetterball hin, wie man ihn vom Dodgeball kennt. „Man übt solche Würfe natürlich zum Spaß nach dem Training, aber selbst da fällt nur selten einer. Es war natürlich ein Lucky Shot.“ Noch dazu so knapp vor dem Buzzer, dass die Schiedsrichter anschließend zur Videokontrolle schritten.
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Auch nach der Halbzeitpause war der Wurf noch Thema am Feld. Beim Einwerfen für Hälfte zwei diskutierten die Oberwarter Glenn Taylor und Deante Johnson, während sie Hahns Schleuderball imitierten: „From here“ - „No, even further“.
BVZ-Berechnungen ergeben: Nachdem die gesamte Länge des Feldes 28 Meter beträgt, netzte Lukas Hahn seinen „Hail Mary“ (wie der Wurf in der Szene genannt wird) ungefähr von 22 Metern ein. Statistiken über die weitesten Treffer aller Zeiten in der Basketball Superliga gibt es nicht. Zweifellos reiht sich Hahns Treffer aber ganz weit vorne ein.
Nikola Jokic lässt grüßen: Dem NBA-Star gelang dieses Kunststück heuer gleich zweimal. Aber wer weiß: Zwei Spiele hat Hahn diese Saison ja noch vor sich.