Schon in einem früheren BVZ-Interview hat Landeshauptmann Doskozil mit einer Annäherung an die Wiener SPÖ und Bürgermeister Ludwig aufhorchen lassen. Im zähen Wechsel an der Parteispitze dürfte nun Tauwetter in der seit Jahren abgekühlten Beziehung einsetzen.
180.000 Gäste im „Winterwunderland Burgenland“
Mörbisch bis Schlaining
Nach der Weihnachtszeit ist das „Winterwunder“ im Burgenland noch nicht vorbei, die bisherige Bilanz mit 28 Standorten und Events fällt glänzend aus: die größte Krippe der Welt auf der Seebühne Mörbisch, PODO on Ice, Adventmärkte in Lockenhaus oder Stadtschlaining ... alle waren starkt frequentiert. Und viele Gäste sind auch gekommen, um (ein paar Tage) zu bleiben.
Lichterglanz am See. Mit neuen Elementen wurden beim „Winterwunder Mörbisch“ noch mehr Gäste angezogen.
© Burgenland Tourismus, Maria Hollunder
Was 2024 mit dem „Winterwunder Mörbisch“ und der großen Weihnachtskrippe von Bühnenbildner Manfred Waba auf der Seebühne begann, wurde jetzt zur landesweiten Eventreihe. Und si fällt die bisherige Bilanz der Dachmarke „Winterwunder Burgenland“ auch entsprechend erfreulich aus. Rund 180.000 Besucherinnen und Besucher wurden von Nord bis Süd gezählt, die Burgenländerinnen und Burgenländer waren bei „ihren“ Events wieder eifrig unterwegs, ebenso wie viele Gäste aus anderen (Bundes-)Ländern.
Noch glänzender war der Advent in Mörbisch, wo der Anziehungspunkt Seebühne noch um den Lichterpfad direkt am Strand erweitert wurde. Der Eisenstädter Christkindlmarkt, das Weihnachtshaus in Bad Tatzmannsdorf, der Adventmarkt in Forchtenstein und die Eisbahn am See in Podersdorf waren ebenfalls unter dem „Winterwunder“-Dach, und das sind nur einige von vielen.
Mit den Events und diesen Zahlen positioniere sich das Burgenland weiter „ganz stark in Richtung Ganzjahresdestination", zeigen sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Burgenland-Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel erfreut. „Die Idee des Burgenland Tourismus, die wesentlichsten Advent- und Weihnachtsmärkte unter einer Marke zu bündeln, hat sich als richtig erwiesen“, so Doskozil.
Die Strategie wurde auch mit Vor-Ort-Befragungen untermauert: Unter den 30.000 Besucherinnen und Besuchern beim „Winterwunder Mörbisch“ gaben laut Befragung 25 Prozent an, den Event mit einem mehrtägigen Aufenthalt im Burgenland zu kombinieren, 13 Prozent blieben einmal über Nacht, 57 Prozent besuchten auch die Ruster Adventmeile in der Nachbarschaft. 44 Prozent gaben an, auch noch andere Weihnachtsmärkte im Burgenland besucht zu haben.
Erstmals war heuer auch das Designer Outlet Parndorf ein Teil des „Winterwunders“, mit dem Weihnachtsgeschäft war man äußerst zufrieden. Mario Schwann, General Manager des McArthurGlen Designer Outlet sieht die Weihnachtssaison 2025 als „starken Abschluss eines guten Geschäftsjahres“. Die Adventwochen brachten eine außergewöhnliche Dynamik ins Center, sagt Schwann. Das gilt auch für den „my burgenland Shop“ im Designer Outlet
Die Dachmarke „Winterwunder“ ist gekommen, um zu bleiben, wird schon jetzt in Aussicht gestellt. Einzelne Standorte - wie „PODO on Ice“ – laufen dabei noch weiter, die bisherige Bilanz sei bereits „ein klares Zeichen für die nachhaltige Weiterentwicklung des burgenländischen Winter- und Ganzjahrestourismus“.