Erstes Treffen im neuen Bruckneudorfer Parkinson-Café

Neue Selbsthilfegruppe

Betroffene und Angehörige können sich künftig regelmäßig im Untergeschoß des Gemeindeamts treffen und austauschen.

Von Von Susanne Müller

Franz Schmitzhofer, Eva Margraf, Organisatorin Anita Wendl, Irene Schenzel, Maria Schmitzhofer, Bürgermeister Gerhard Dreiszker und Silvia Margraf.

Franz Schmitzhofer, Eva Margraf, Organisatorin Anita Wendl, Irene Schenzel, Maria Schmitzhofer, Bürgermeister Gerhard Dreiszker und Silvia Margraf.

© privat

Die Diagnose Parkinson kann für Betroffene aber auch für deren Angehörige und Freunde überwältigend sein. Der Kontakt und Austausch mit anderen Betroffenen kann hilfreich sein. Genau dieses Kennenlernen und einen gemütlichen Austausch soll die neue Selbsthilfegruppe, die unter der Bezeichnung „Parkinson-Cafe“ in Bruckneudorf gegründet wurde, ermöglichen.

Die erste Anregung dazu kam von Eva Margraf, die eine Kontaktmöglichkeit zu von Parkinson Betroffenen suchte. Mit Anita Wendl, die über einschlägige Erfahrungen verfügt, wurde vergangenen Dienstag mit einigen Ehrenamtlichen das erste Treffen im Gemeindeamt Bruckneudorf organisiert. Die Räumlichkeiten wurden dafür von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

„Unser Anliegen ist es, Morbus Parkinson-Betroffene und ihre Angehörigen, Freunde und Interessierte kennen zu lernen und mit ihnen Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Anliegen auszusprechen und ein paar nette Stunden bei Kuchen und Kaffee zu verbringen“, sagt Anita Wendl.

Die Erwartungen wurden gleich beim ersten Mal übertroffen. Rund 20 Personen fanden sich ein und verbrachten einige gemütliche und informative Stunden.

Die nächsten Treffen finden jeweils am ersten Dienstag im Monat im Untergeschoß des Gemeindeamtes Bruckneudorf statt. Nähere Information dazu gibt es bei Anita Wendl unter 0699 148 20 482.