In Frankreich protestieren Jugendliche und bestehen auf ihr Recht auf Mitsprache. Im Burgenland achtet SOS Kinderdorf darauf, dass junge Menschen gehört werden.
Das Burgenland freut sich schon aufs nächste „Winterwunder“
Noch mehr Tourismus-Pläne
Ein bisschen Adventstimmung im September - und los geht's schon rund um Halloween! Burgenland Tourismus und das Land präsentieren neue Pläne für das „Winterwunder“, das heuer mit 50 Partner-Events noch größer wird. Neben der Seebühne Mörbisch steht auch Burg Schlaining besonders im Mittelpunkt.
Ein erster Blick in den Winter bei der Präsentation (v.l.): Burgenland-Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel, Kulturbetriebe-Geschäftsführerin Claudia Priber und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
© Wolfgang Millendorfer
Was mit der größten Weihnachtskrippe der Welt in Mörbisch schon 2024 begann und mit der Dachmarke „Winterwunder Burgenland“ im vergangenen Advent ausgebaut wurde, soll heuer noch viel mehr Gäste und Attraktionen bringen, der Plan wird angesichts der Vielfalt der Veranstaltungen aufgehen. Bis zu 35.000 Besucherinnen und Besucher erwartet man sich bei der Seebühne Mörbisch, auf Burg Schlaining sollen der Oktober-Schwerpunkt „Burg Geflüster“ und das „Winterwunder“ jeweils 25.000 anlocken.
Viel los sein wird in allen Regionen, kündigten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel und Kulturbetriebe-Geschäftsführerin Claudia Priber jetzt im Kulturzentrum Eisenstadt an. Bei der Präsentation waren schon etliche von insgesamt 50 Partnern dabei. Die Zahl der Events wurde von 28 im Vorjahr also beinahe verdoppelt!
EIn weiterer kräftiger Impuls für den Ganzjahrestourismus, sagen Doskozil und Tunkel: Die Zahlen des Vorjahres geben ihnen recht. „Wenn man ein Leitprojekt etabliert, profitiert die ganze Region“, die Nächtigungszahlen und die Zahl der Tagesgäste steigen, sagte Doskozil.
Die Befürchtung, dass man anderen Events Konkurrenz mache, habe sich schon beim „Winterwunder Mörbisch“ nicht bewahrheitet, das Gegenteil sei der Fall, erklärten der Landeshauptmann und der Tourismus-Geschäftsführer. Das Burgenland könne „jedes Jahr von steigenden Touristenzahlen berichten, und so wird es auch dieses Jahr sein“.
© Wolfgang Millendorfer
„Schifahren können wir nicht aufbieten“, lachte Didi Tunkel, aber laut Studien sind gerade Wintermärkte bedeutende Zugpferde für den Tourismus in der kalten Jahreszeit. Neben der riesigen Krippe auf der Seebühne und dem Lichterpark wird es in Mörbisch diesmal auch ein 30 mal 30 Meter großes Lichterlabyrinth geben. Im Vorjahr wurden in der Seegemeinde rund 30.000 Besucher gezählt, das will man noch toppen.

© Burgenland Tourismus, Maria Hollunder
Mit dabei unter der Dachmarke sind etwa auch die Veranstaltungen „Podo on Ice“ in Podersdorf, der Eisenstädter Christkindlmarkt oder die Adventmärkte von Esterhazy. Beworben wird das „Winterwunder“ auch am Adventmarkt in Schönbrunn mit einem kleineren Nachbau der Krippe aus Mörbisch. Ebenso dabei sind wieder private Initiativen wie das Weihnachtshaus der Familie Gollnhuber in Bad Tatzmannsdorf.
Burg Schlaining als Zugpferd im Süden
Auf Burg Schlaining sind zum ersten Mal zwei große Events geplant, und es geht schon am 15. Oktober los: „Burg Geflüster“ bringt rund um Halloween spannende Erlebnisse und Live-Action in historischen Mauern. Nach drei Wochen Umbauphase im November startet dann schon die mittelalterliche Weihnacht, kündigte Claudia Priber an: „Die ganze Burg wird zum Spektakel!“ Im Advent etwa mit zehn Kilometern Lichterketten und 500 Lichtfiguren; im Herbst mit Kürbis-Schlacht, Stroh-Burg und vielem mehr.
Ganz neu sind zudem die Pläne für das Kulturzentrum Eisenstadt, dort wird es zum ersten Mal das „Lebkuchenland“ geben - unter anderem mit einem Indoor-Eislaufplatz! Mehr zum „Winterwunder“ auf burgenland.info