Muttertag im Burgenland - aus Tradition ein Tag für die Familie

Noch viel mehr als Blumen

Der zweite Sonntag im Mai hat als Muttertag seit den mehr als hundert Jahren Tradition: Heute Morgen gibt's auch an den burgenländischen Frühstückstischen Überraschungen, das Wetter lädt zum Ausflug ein, die heimischen Restaurants sind bestens gebucht ... also alles, was zu einem gelungenen Familiensonntag dazugehört!

Von BVZ Redaktion

Ein schöner Strauß macht auf jeden Fall Freude ... Monika Metzner, Floristik-Sprecherin in der Wirtschaftskammer Burgenland weiß, warum.

Ein schöner Strauß macht auf jeden Fall Freude ... Monika Metzner, Floristik-Sprecherin in der Wirtschaftskammer Burgenland weiß, warum.

© WK Burgenland

Wenn heute alle Mütter gefeiert werden, dann ist gleichzeitig klar: Jeder Tag ist ein Muttertag, Vatertag, Familientag. Feiertage ähnlicher Art gab es aber immerhin schon im Altertum, und der Muttertag, der in seiner heutigen Form vor nunmehr 112 Jahren in den Vereinigten Staaten seinen Ausgang genommen hat, ist auf jeden Fall eine schöne Tradition: ein Sonntag, an dem alle gerne noch ein Stück näher zusammenrücken.

Hört man sich im Burgenland um, so steht allerorts Klassisches am Programm: 67 Prozent feiern den Tag zusammen und ganz bewusst, nur 13 Prozent gaben bei der jährlichen Umfrage der KMU-Forschung und der Wirtschaftskammer an, auf den Feiertag zu „verzichten“. Und alle, die feiern, schenken natürlich auch.

Wenn die Mütter im Burgenland heute überrascht werden, dann vor allem mit Blumen und Pflanzen: 65 Prozent der Befragten entscheiden sich für das Geschenk Nummer eins. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Süßigkeiten (26 Prozent) oder Gutscheine (14 Prozent). Elf Prozent setzen auf Selbstgemachtes, gebastelte Kleinigkeiten oder selbstgemachte kulinarische Überraschungen. Apropos Kulinarik - der Muttertag ist auch ein Tag der Gastronomie: 22 Prozent besuchen ein Restaurant.

Für den Handel ist die Zeit rund um den Muttertag ein wichtiger Fixpunkt. 62 Euro pro Person werden im Schnitt ausgegeben. Besonders erfreulich, laut Alexander Fischer, Spartenobmann für den Handel der WK Burgenland: „86 Prozent erledigen ihre Einkäufe direkt im Geschäft, nur 15 Prozent bestellen ihre Geschenke online.“

Ebenso zufrieden können die 66 Floristik-Betriebe im Burgenland sein. „Viele achten darauf, woher ihre Blumen stammen und entscheiden sich gezielt für heimische Produkte“, sagt Monika Metzner, Innungsmeister-Stellvertreterin und Berufszweigsprecherin für Floristik. Denn: „Wer bewusst auswählt, schenkt also nicht nur Freude, sondern setzt auch ein Zeichen für verantwortungsvollen Konsum.“

Heuer sind neben dem Allzeit-Klassiker Rosen auch filigrane, romantische Arrangements im Trend, weiß der Blumenhandel. Altrosa, Violett und Pink sowie zarte Pastelltöne sind die Farben der Saison. Und: „Perfekt gebundene, streng symmetrische Sträuße treten zunehmend in den Hintergrund. Es dominieren eher locker gebundene Arrangements, die wie frisch gepflückt wirken“, so Metzner. Hortensien, Pfingstrosen oder Flieder sind ebenfalls dabei.

Außerdem wird nachhaltig gedacht. Und neben Blumensträußen gewinnen langlebige Topfpflanzen wie Orchideen an Bedeutung. Für den Garten sind vor allem Hortensien, Rosenstöcke, Pelargonien oder mediterrane Gewächse - vom Zitrusbäumchen bis zu Oleander oder Olive - gefragt.

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