Eine rumänische Familie muss sich wegen des Mordes an einem Neugeborenen verantworten. Die Babyleiche war am 18. Jänner 2026 bei Nickelsdorf gefunden worden.
Hitzewarnstufe Rot: Rettungsdienste stocken Personal auf
Nordburgenland
Für das kommende Wochenende werden im Osten Österreichs Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Die GeoSphere Austria hat deshalb für das Nordburgenland die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen. Das Land Burgenland appelliert an die Bevölkerung und an Gäste, die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten.
Die GeoSphere Austria hat für den Nordosten Österreichs eine Hitzewarnung für 27. und 28. Juni ausgesprochen, darunter die burgenländischen Bezirke Neusiedl am See, Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg.
© BVZ/Birgit Böhm-Ritter
Die anhaltende Hitzewelle hat die GeoSphere Austria dazu veranlasst, für die Bezirke Neusiedl am See, Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg die Wetterwarnstufe von Orange auf Rot anzuheben. Die höchste Warnstufe gilt über mehrere Tage hinweg.
Als Reaktion darauf hat die Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ) gemeinsam mit den Rettungsorganisationen insbesondere für die betroffenen Bezirke zusätzliches Personal eingeplant. Ziel ist es, auf mögliche hitzebedingte Einsätze rasch reagieren zu können.
Besonders gefährdet sind laut Land Burgenland ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen. Empfohlen werden ausreichendes Trinken – vorzugsweise Wasser –, das Meiden direkter Sonneneinstrahlung während der Mittagsstunden sowie die Verlegung körperlich anstrengender Tätigkeiten in die frühen Morgen- oder Abendstunden. Auch helle Kleidung und geeigneter Sonnenschutz werden empfohlen.
Das Land richtet seinen Appell auch an Gäste im Burgenland. Wanderungen, Radtouren und andere Freizeitaktivitäten sollten den hohen Temperaturen angepasst werden. Zudem wird empfohlen, ausreichend Trinkwasser mitzuführen und mögliche Wetterumschwünge im Auge zu behalten.
Informationen zum burgenländischen Hitzeschutzplan sowie weitere Verhaltenstipps stellt das Land auf seiner Website zur Verfügung.
Neben der Hitze warnt das Land vor einer deutlich erhöhten Gefahr von Vegetations-, Flur- und Waldbränden. Ausgetrocknete Wiesen, Felder und Böschungen sowie bereits erntereifes Getreide könnten sich bereits durch kleine Zündquellen entzünden. Das Land ersucht daher, offenes Feuer nur an erlaubten Orten zu entzünden, Zigaretten nicht achtlos wegzuwerfen und Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder Stoppelfeldern abzustellen.
Zusätzlich weisen die aktuellen Wetterprognosen auf mögliche lokale Gewitterzellen hin. Diese könnten sich innerhalb kurzer Zeit zu Unwettern mit Starkregen, Sturmböen, Hagel und Blitzschlag entwickeln. Da solche Ereignisse oft kleinräumig auftreten und rasch Schäden verursachen können, empfiehlt das Land, Wetterwarnungen laufend zu verfolgen und Aktivitäten im Freien rechtzeitig anzupassen.
Die Einsatzorganisationen beobachten die Wetterlage nach Angaben des Landes laufend und stehen bei Bedarf bereit.