Cup-Comeback im Pappelstadion: MSV will Vienna ärgern

ÖFB CUP

Nach acht Jahren kehrt der ÖFB-Cup ins Pappelstadion zurück: Am Samstag um 19 Uhr empfängt der MSV 2020 den Traditionsklub Vienna. Der Ostliga-Aufsteiger geht als Außenseiter ins Duell, träumt aber von der Überraschung. Trainer Alois Höller weiß aus eigener Cup-Erfahrung: Mit Leidenschaft und einer konsequenten Defensivleistung ist vieles möglich.

Von Von Martin Ivansich

Cup-Comeback im Pappelstadion: MSV will Vienna ärgern

© Martin Ivansich

MSV 2020 – Vienna; Samstag, 19 Uhr. Das altehrwürdige Pappelstadion erlebt das erste ÖFB‑Cup‑Spiel seit acht Jahren. Am 26. September 2018 gastierte Rapid beim SV Mattersburg in der zweiten Cuprunde. 5300 Zuseher erlebten einen Krimi und eine Mattersburg‑Niederlage im Elferschießen. Ganz so viele Zuseher werden es diesmal wohl nicht, wenn der MSV seine ÖFB‑Cup‑Premiere hat. Gegen den Traditionsverein Vienna erhofft sich der Ostliga‑Aufsteiger aber eine ansehnliche Kulisse und insgeheim auch die Außenseiterchance auf ein Weiterkommen.

Coach Alois Höller weiß, worauf es im Cup ankommt. Er war 2018 gegen Rapid für den SVM im Einsatz: „Daran kann ich mich gut erinnern, auch wenn es eine bittere Niederlage war.“ Die Ausgangslage in Sachen Favoritenrolle ist diesmal ähnlich: „Vienna ist der klare Favorit, die haben eine starke Mannschaft, die vorne um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen wird“, so Höller, der aber auch weiß: „Im Cup ist vieles möglich. Wenn wir konsequent verteidigen und vorne Nadelstiche setzen, dann können wir Vienna vielleicht ärgern oder sogar mehr.“ Personell steht hinter dem Einsatz von Lukas Secco (Borreliose) und Peter Haring (angeschlagen) ein Fragezeichen.