Toller Erfolg für das Burgenland: Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker in Bregenz sicherte sich Alexander Giefing vom Lehrbetrieb Förderanlagen-Schlosserei Werfring GmbH in Marz den hervorragenden dritten Platz in der Berufsgruppe Metallbau- und Blechtechnik. Auch die weiteren beiden burgenländischen Teilnehmer überzeugten mit starken Leistungen.
Kritik an Parkregelung in Oberwart wird lauter
Parken in der Innenstadt
Die neue Parkraumbewirtschaftung in Oberwart sorgt weiter für Diskussionen. Vor allem Anrainer fühlen sich benachteiligt und kritisieren die Kosten. Jetzt wird auch über mögliche Ausnahmen und eine Petition gesprochen.
Die neue Parkraumbewirtschaftung in der Oberwarter Inennstadt sorgt für Diskussionen.
© Lexi, Jens Krauss
Mit der neuen Parkraumbewirtschaftung will die Stadt Oberwart den Parkraum im Zentrum neu ordnen. Kurzparker sollen schneller freie Plätze finden, Pendler sollen aus der Innenstadt gebracht werden. Genau das sorgt aber zunehmend für Kritik – vor allem bei jenen, die direkt im Zentrum wohnen.
Die neue Regelung trat mit 27. April in Kraft. Vier zentrale Flächen wurden kostenpflichtig, gleichzeitig wurde die Kurzparkzone ausgeweitet. Die Stadt reagierte bereits auf erste Rückmeldungen und führte ein Jahresticket für Dauerparker ein. Dieses kostet 480 Euro pro Jahr beziehungsweise 40 Euro pro Monat. Für viele ist das allerdings keine zufriedenstellende Lösung. „Unsere Parkplätze sind nun meistens leer. Ein paar stehen noch, weil sie glauben, dass nicht kontrolliert wird“, sagt Peter Faust, der selbst im Bereich der neuen Kurzparkzone wohnt. „Keiner meiner Nachbarn hat sich bis jetzt ein Jahresticket gekauft, weil es zu teuer ist“, sagt Faust. „Im Bereich rund um das Krankenhaus gibt es eine Ausnahmeregelung. Dort zahlen Anrainer nur 160 Euro für zwei Jahre. Wir sollen hier 480 Euro für ein Jahr bezahlen“, sagt Faust. „Ich persönlich wohne am Rand der Kurzparkzone. Ich fahre 30 Meter weiter über das Bahngleis und parke gratis. Ich kann mir die 480 Euro im Jahr einfach nicht leisten“, so Faust, der wie einige Anrainer auch über eine Petition nachdenkt. „Wir dürfen das nicht vermischen“, kontert Bürgermeister Georg Rosner. „Im bewirtschafteten Bereich Krankenhaus ist das gesetzlich geregelt. Wer dort einen Hauptwohnsitz hat, kann ein Zweijahresticket kaufen“, so Rosner.
„Für mich ist das erschütternd“, sagt ein Eigentümer im Nebenwohnsitz (Name der Redaktion bekannt). „Wir Nebenwohnsitzer sind nicht informiert worden, was sich da tut. Ich werde doch nicht 300 Meter weiter in der Lehargasse parken, wenn direkt vorm Haus Platz ist. Niemand von den Ortschefs hat da einen Wohnsitz, da kann man leicht entscheiden. So frei wie jetzt waren die Parkplätze vor meinem Haus übrigens noch nie“. Erhebungen und mögliche Ausnahmen„Wir haben bis 11. Mai Erhebungen gemacht, wie viel wir für Anrainer brauchen“, erklärt Stadtchef Georg Rosner. „Die Erhebungen werden ausgewertet und ich möchte darauf hinweisen, dass wir Ausnahmen im Gemeinderat beschließen können. Aber keinesfalls mehr Ausnahmen, als wir Parkplätze haben“, sagt Rosner.
„Das ist ein bewegliches System, das ist nicht starr. Momentan schauen wir, wie sich das entwickelt, und vielleicht, aber nur vielleicht können wir nachjustieren. Ich verstehe den Unmut, aber wir handeln im Interesse der Stadt und darum haben wir das im Gemeinderat auch einstimmig beschlossen“, sagt Georg Rosner.