Toller Erfolg für das Burgenland: Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker in Bregenz sicherte sich Alexander Giefing vom Lehrbetrieb Förderanlagen-Schlosserei Werfring GmbH in Marz den hervorragenden dritten Platz in der Berufsgruppe Metallbau- und Blechtechnik. Auch die weiteren beiden burgenländischen Teilnehmer überzeugten mit starken Leistungen.
Neue Parkregelung im Zentrum von Oberwart
Parkraumbewirtschaftung
Mit Ende April ändert sich das Parken im Zentrum von Oberwart grundlegend. Die Stadt setzt auf eine klare Trennung zwischen Kurzparkern und Dauerparkern und greift dafür auch in die Gebührenstruktur ein. Wie sich das auf die Innenstadt auswirkt, wird sich zeigen.
Diese Parkplätze werden in Oberwart kostenpflichtig.
© Stadtgemeinde Oberwart
Ab 27. April tritt im Zentrum von Oberwart eine neue Parkregelung in Kraft. Ziel ist es, die vorhandenen Stellflächen besser zu nutzen und im Innenstadtbereich für mehr Verfügbarkeit zu sorgen.
Vier zentrale Parkflächen werden künftig kostenpflichtig. Betroffen sind die Parkplätze in der Lehargasse, der Prinz-Eugen-Straße, in der Schlainingerstraße sowie bei der Rotunde. Für das Parken dort sind von Montag bis Samstag zwischen 6 und 20 Uhr Gebühren zu entrichten. Pro Stunde werden 1,50 Euro fällig, der Tageshöchstsatz liegt bei neun Euro.
Ein Großteil der Gassen und Straßen im Stadtzentrum wird künftig als kostenlose Kurzparkzone geführt. Dort ist es möglich, bis zu 90 Minuten kostenfrei zu parken und damit soll vor allem für kurze Erledigungen, Einkäufe oder Arztbesuche ausreichend Platz geschaffen werden. Die genaue Abgrenzung der Kurzparkzone sowie die betroffenen Straßenzüge werden derzeit noch final mit der Behörde abgestimmt. Sobald alle Details feststehen, will die Stadtgemeinde Oberwart umfassend informieren – sowohl über die Website und soziale Medien als auch direkt per Infoschreiben an die betroffenen Autofahrer:innen.
„Mit der neuen Regelung schaffen wir eine klare Aufteilung: Auf den bewirtschafteten Parkflächen stehen ausreichend Möglichkeiten für jene zur Verfügung, die länger in der Stadt zu tun haben oder hier arbeiten. Gleichzeitig bieten die Kurzparkzonen eine ideale Lösung für alle, die nur kurz einkaufen, Termine wahrnehmen oder die Gastronomie besuchen“, sagt Bürgermeister Georg Rosner.
Technisch setzt die Stadt auf ein digitales System. Schranken oder Parktickets wird es keine geben. Das Kennzeichen wird bei der Ein- und Ausfahrt automatisch erfasst, bezahlt wird am Automaten, online oder per App. Für regelmäßige Nutzer sind Monatstickets sowie sogenannte Multi-Visit-Tickets vorgesehen. Letztere ermöglichen längeres Parken bei flexibler Nutzung und richten sich vor allem an Personen, die nicht täglich, aber regelmäßig im Zentrum parken.
Mit der neuen Regelung reagiert die Stadt auf den steigenden Nutzungsdruck im Zentrum. Ob die Mischung aus kostenpflichtigen Flächen und Gratis-Kurzparkzone tatsächlich für mehr Verfügbarkeit sorgt, wird sich nach der Einführung zeigen.