Bereits zum neunten Mal packten die Klientinnen und Klienten der Förderwerkstätte „Rettet das Kind“ in Oberpullendorf kräftig an, um 2.000 Wanderpakete für den großen Waldquelle Familienwandertag vorzubereiten.
Französisches Dorf widmete zwei Piringsdorfern einen Gedenkgarten
Partnerschaftsjubiläum
Piringsdorf und das französische Meyrieu-les-Étangs feierten das 30-jährige Jubiläum ihrer Freundschaft.
Zu Ehren des verstorbenen Piringsdorfer Bürgermeisters Robert Hauser, unter dessen Führung 1996 der erste offizielle Besuch in Frankreich stattfand, und seiner heuer ebenfalls verstorbenen Gattin wurde in Meyrieu ein Gedenkgarten, der „Jardin du Jumelage“ („Partnerschaftsgarten“) errichtet und beim nunmehrigen Besuch eingeweiht. Schwiegersohn Johann Pinter und dessen Tochter Elisabeth waren beim Besuch auch dabei.
© Verein PiMeK
Ein Höhepunkt des Besuchs der Piringsdorfer in Frankreich war die Einweihung des „Jardin de Jumelage“, des „Robert und Anna Hauser Partnerschaftsgartens“ im Meyrieu-les-Étangs. Eine dort aufgestellte Gedenktafel zum 30-jährigen Jubiläum verrät auf Französisch, wie alles begann.
Symbolisch wurde der Beginn der Gemeindepartnerschaft mit dem 1. Jänner 1995 festgesetzt, dem Tag von Österreichs EU-Beitritt - ist dort in französischer Sprache nachzulesen. Und weiter: „C'est le 12 juillet 1996 que débute veritablement le jumelage avec la première venue de 57 autrichiens dans notre village pour un séjour de 3 jours“, also frei übersetzt: „Der 12. Juli 1996 war der wirkliche Beginn der Partnerschaft mit dem ersten dreitägigen Besuch von 57 Österreichern in unserem Dorf“.
Organisiert wurde der damalige Besuch eben von Bürgermeister Robert Hauser, der leider noch im selben Jahr verstarb. Da heuer auch seine Gattin Anna verstorben ist, errichtete man in Gedenken an die beiden den „Jardin du Jumelage".
Auf der Gedenktafel wird Piringsdorf als ein Dorf in Osten von Österreich nahe der ungarischen Grenze beschrieben, von der Größe her der annähernd gleich groß wie Meyrieu-les-Étangs. Außerdem heißt es dort, dass sich mehr als eine Partnerschaft, nämlich eine dauerhafte und aufrichtige Freundschaft zwischen den beiden Dörfern entwickelt hat, die noch um Köszegfalva erweitert wurde, dem ungarischen Partnerdorf von Piringsdorf.
Diese „aufrichtige Freundschaft“ wurde im Rahmen des diesjährigen Besuchs, der auf Piringsdorfer Seite von Eduard Paller, Obmann des Vereins PiMeKo zur Förderung internationaler Partnerschaft angeführt wurde, nicht nur wieder spürbar, sondern ganz selbstverständlich gelebt - sei es beim gemeinsamen Boule-Spiel mit dem Boule-Verein Meyrieu, einer Kutschenfahrt oder dem festlichen Abend im Gemeindehaus bei Blasmusik und kulinarischen Köstlichkeiten.