Oberschützen: Über 600 Unterschriften für Diakonie-Pflegestützpunkt

Petition

Die Gemeinde will den Standort in bestehender Form erhalten.

Von Bertie Unger

Die Geschäftsführer der Diakonie-Hauskrankenpflege Ernst Graf (li.) und Anneliese Heidinger kämpfen gemeinsam mit Bürgermeister Hans Unger (2. v. l.) und Vizebürgermeister Ernst Karner (re.) für die Erhaltung des Diakonie Stützpunktes in Oberschützen.

Die Geschäftsführer der Diakonie-Hauskrankenpflege Ernst Graf (li.) und Anneliese Heidinger kämpfen gemeinsam mit Bürgermeister Hans Unger (2. v. l.) und Vizebürgermeister Ernst Karner (re.) für die Erhaltung des Diakonie Stützpunktes in Oberschützen.

© Gemeinde Oberschützen

Der Pflegestützpunkt Unterkohlstätten wird als Hauptstützpunkt für die gesamte Region, einschließlich der Gemeinden Stadtschlaining, Bernstein, Mariasdorf, Bad Tatzmannsdorf und Oberschützen, fungieren. Der Spatenstich wurde bereits gesetzt. Und in Oberschützen machte sich Sorge um den Verbleib des Pflegestützpunkts der Diakonie im Herzen des Schulortes breit.

„Über 600 Menschen haben für den Erhalt dieses Stützpunktes unterschrieben. Das zeigt eindeutig, dass der Diakonie Pflegestützpunkt hier in Oberschützen, direkt im Zentrum, bleiben muss“, sagt Bürgermeister Hans Unger. „ Laut Angaben der Diakonie werden von den etwa 260 Pflegebedürftigen in der Region rund 180 von der Diakonie betreut“, heißt es in einer Aussendung.

„Dies unterstreicht, dass die Bevölkerung mit dem bestehenden Angebot und der Qualität der Pflege zufrieden ist. Daher appellieren wir erneut an Landeshauptmann Doskozil, dieses gut funktionierende System nicht zu zerstören“, so Unger. „Landeshauptmann Doskozil äußerte kürzlich in einem Facebook-Beitrag, dass die Burgenländerinnen und Burgenländer seine Chefs sind. Jetzt bleibt abzuwarten, ob dies lediglich leere Worte sind oder ob 600 Unterschriften eine Bedeutung für ihn haben“, sagt Hans Unger.