Spatenstich für wohnortnahe Betreuung in Heiligenkreuz

Pflegestützpunkt

In Heiligenkreuz entsteht der erste Neben-Pflegestützpunkt der Region. „Versorgungssicherheit steht für uns im Mittelpunkt. Jeder, der Pflege oder Betreuung benötigt, soll diese auch bekommen können“, unterstrich Landesrat Leonhard Schneemann beim Spatenstich.

Von Bertie Unger

SPÖ Bezirksvorsitzender Fabio Halb, Bürgermeister Edi zach, Landesrat Leonhard Schneemann und OSG-Chef Alfred Kollar (v. l.) beim Spatenstich.

SPÖ Bezirksvorsitzender Fabio Halb, Bürgermeister Edi zach, Landesrat Leonhard Schneemann und OSG-Chef Alfred Kollar (v. l.) beim Spatenstich.

© LMS

Mit dem Spatenstich am vergangenen Freitag fiel der Startschuss für den Bau des ersten Neben-Pflegestützpunkts der Region. Errichtet wird dieser von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG).

„Mit dem Zukunftsplan Pflege sichern wir Pflege und Betreuung im Burgenland langfristig ab und bieten allen Menschen leistbare und qualitätsvolle Angebote. Wir garantieren ein Altern in Würde, unabhängig vom Einkommen. Denn Versorgungssicherheit steht für uns im Mittelpunkt. Jeder, der Pflege oder Betreuung benötigt, soll diese auch bekommen“, erklärte Landesrat Leonhard Schneemann im Rahmen des Spatenstichs.

Verschiedene Gemeinden werden versorgt

Die Region rund um Heiligenkreuz umfasst insgesamt sechs Gemeinden – darunter Eltendorf, Mogersdorf, Rudersdorf, Deutsch Kaltenbrunn und Königsdorf, wo der Hauptstützpunkt errichtet wird. Neben dem Hauptstützpunkt entstehen weitere Pflegestützpunkte in Königsdorf, Deutsch Kaltenbrunn – und eben in Heiligenkreuz, das als erster Nebenstützpunkt künftig die Gemeinden Eltendorf und Mogersdorf mitversorgen wird.

„Mit dem Pflegestützpunktmodell können wir qualitativ hochwertige und leistbare Pflege und Betreuung vor der Haustüre garantieren – gemeinnah und -integriert, service- und bedarfsorientiert“, so Schneemann weiter.

Das Angebot an den Pflegestützpunkten reicht von Hauskrankenpflege über betreutes Wohnen und Tagesbetreuung für Senior:innen bis hin zur Pflege- und Sozialberatung. Pro Region wird ein Träger alle nicht-stationären Leistungen abdecken – die Ausschreibung läuft derzeit in 24 der insgesamt 28 Regionen. Vier Regionen werden künftig von den Sozialen Diensten Burgenland direkt betreut.