Nova Rock in Zahlen: Polizei kontrollierte 1.500 Lenker

Positive Bilanz

Vier Festivaltage, täglich rund 50.000 Besucherinnen und Besucher – das Nova Rock 2025 in Nickelsdorf verlief aus polizeilicher Sicht ohne größere Zwischenfälle. Die Landespolizeidirektion Burgenland meldet eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Einsatzkräften aus ganz Österreich.

Von Birgit Böhm-Ritter

Polizeikräfte aus dem Burgenland, aus Wien, Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark, Oberösterreich, Kärnten und Tirol sorgten für die Sicherheit auf den Pannonia Fields in Nickelsdorf.

Polizeikräfte aus dem Burgenland, aus Wien, Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark, Oberösterreich, Kärnten und Tirol sorgten für die Sicherheit auf den Pannonia Fields in Nickelsdorf.

© Klaus Zwinger

Hohes Besucheraufkommen, reibungsloser Ablauf

Von 11. bis 14. Juni 2025 strömten täglich etwa 50.000 Menschen auf die Pannonia Fields in Nickelsdorf, um das größte Rockfestival Österreichs zu besuchen. Trotz des großen Andrangs blieb das Geschehen aus Sicht der Polizei weitgehend störungsfrei. Während der gesamten Festivalzeit waren rund um die Uhr bis zu 200 Beamtinnen und Beamte sowie das Sicherheitspersonal des Veranstalters im Einsatz.

Unterstützung erhielten die burgenländischen Polizeikräfte durch Kolleginnen und Kollegen aus Wien, Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark, Oberösterreich, Kärnten und Tirol. Das sorgte für eine flächendeckende Präsenz auf dem Festivalgelände und in dessen Umfeld.

Koordiniertes Verkehrskonzept und gezielte Kontrollen

Für die An- und Abreise der Festivalgäste war ein eigens abgestimmtes Verkehrskonzept im Einsatz. Die Landesverkehrsabteilung Burgenland, die Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See und das Bezirkspolizeikommando Neusiedl am See sorgten gemeinsam für einen weitgehend reibungslosen Ablauf. Schwerpunktkontrollen zum Thema „Alkohol und Suchtmittel im Straßenverkehr“ begleiteten das Festival von der Anreise am 11. Juni bis zur Abreise am 14. Juni.

Nova Rock in Zahlen: Polizei kontrollierte 1.500 Lenker

© Birgit Böhm-Ritter

Insgesamt wurden rund 1.500 Lenkerinnen und Lenker überprüft. Dabei führten die Einsatzkräfte 1.312 Alkomat- und Alkovortests durch. In 49 Fällen waren die Fahrerinnen oder Fahrer durch Alkohol oder Suchtmittel beeinträchtigt. Acht Personen wiesen mehr als 0,5 Promille auf, zwei lagen über der Grenze von 0,8 Promille. Bei 39 Personen wurde eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt, zwei weitere standen unter Medikamenteneinfluss.

Die Landesverkehrsabteilung Niederösterreich kontrollierte zusätzlich rund 340 Personen. Dabei wurden 331 Alkovortests und neun Alkomattests durchgeführt. Die Bilanz: 37 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, 33 Führerscheinabnahmen, vier Kennzeichenabnahmen sowie insgesamt 134 Anzeigen und Organmandate im Verkehrsbereich.

Diebstähle als häufigste Delikte

Während des Festivals wurden insgesamt 262 Anzeigen wegen Diebstahls erstattet – das entspricht dem Großteil aller gerichtlichen Anzeigen, die im Veranstaltungsbereich aufgenommen wurden. Weitere 35 Anzeigen betrafen Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz. Trotz dieser Zahlen spricht die Polizei von einem insgesamt positiven Verlauf des Einsatzes. Die hohe Einsatzbereitschaft der Kräfte und das enge Zusammenspiel der beteiligten Behörden hätten maßgeblich zur Sicherheit der Veranstaltung beigetragen.