Nach einjähriger Pause hat die Bäckerei Kaiser an ihrer gewohnten Adresse auf der Hauptstraße 12 ab dem 27. Oktober wieder geöffnet. Mit einem spezialisierten Sortiment und zusätzlichen Grundnahrungsmitteln will Bäckermeister Ewald Kaiser auch einen Beitrag zur Verbesserung der Nahversorgung im unteren Teil des Ortes leisten.
Perspektivwechsel: Lehrkräfte tauschten Klasse gegen Unternehmen
Praxisnah
Um die Wirtschaft auch von innen kennenzulernen, tauschten kürzlich vier Pädagog:innen im Burgenland – darunter zwei aus dem Bezirk Mattersburg – das Klassenzimmer gegen einen Betrieb. Initiatoren der bereits zum dritten Mal stattfindenden „Betriebspraktika für Lehrer:innen“ waren die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Burgenland, die Pädagogische Hochschule Burgenland und die Bildungsdirektion Burgenland.
Marcus Heger (Fundermax-Head of Production Management/ Ausbildner), Metehan Esmeli (Lehrling Prozesstechnik), Patrick Pauschenwein (Lehrling Fertigungsmesstechnik), Patricia Tötzel (Apprenticeship Management & Recruiting), Marcel Ferstler (Lehrling Fertigungsmesstechnik), Laura Popp (Lehrling Speditionskauffrau) und Pädagogin Marie Schitzhofer (v. l.).
© Wirtschaftskammer Burgenland
Von der Theorie in die Praxis wechseln – dieser Herausforderung stellte sich Barbara Landstetter (MS Schattendorf); sie absolvierte das Betriebspraktikum bei Trafomodern in Hornstein. Marie Schitzhofer (PTS Mattersburg) wiederum war bei Fundermax in Neudörfl, Katharina Galumbo (MS Illmitz) in der St. Martins Therme in Frauenkirchen. Barbara Babos (Sportmittelschule Güssing) „schnupperte“ im Allegria Resort Stegersbach.
Im Fokus stand dabei: zusehen, ins Tagesgeschäft einbezogen werden, Aufgaben wahrnehmen und auch hautnah miterleben, wie eine Lehre vor Ort abläuft – mit dem Ziel, erworbenes Wissen anschließend an die Schüler:innen weiterzugeben.
„Es geht uns bei dieser Aktion um eine noch bessere Vernetzung von Wirtschaft und Schule“, betont Kommerzialrat Christoph Blum, Obmann der Sparte Industrie. „Durch die Praktika erhalten Pädagoginnen und Pädagogen ein realistisches Bild wirtschaftlicher Zusammenhänge und Einblicke in betriebliche Abläufe. Unternehmen wiederum können Lehrkräfte für die Anforderungen der Wirtschaft sensibilisieren. Sie erhalten außerdem Feedback aus Sicht der Lehrkräfte sowie Kontakt zu Schulen in Hinblick auf mögliche künftige Mitarbeiter:innen.“