7 Fragen, 7 Antworten: Ewald Tatar hat als Veranstalter noch lange nicht genug. Als DJ geht er jetzt wieder auf Zeitreise - und mit uns schaut er in den Rückspiegel.
Kery-Stiftung feierte 50-jähriges Jubiläum auf Burg Schlaining
Preisverleihung
Die Burgenlandstiftung Theodor Kery beging ihr 50-jähriges Bestehen mit einer feierlichen Preisverleihung. Im Jubiläumsjahr wurden insgesamt 15.000 Euro an Preisgeldern an herausragende burgenländische Initiativen, Persönlichkeiten und Projekte vergeben.
Im Jubiläumsjahr vergibt die Stiftung dafür 15.000 Euro an Preisgeldern und rückt Projekte und Persönlichkeiten ins Zentrum, die zeigen, wie gesellschaftlicher Fortschritt konkret entsteht: durch Engagement, Mut und Verantwortung.
© Kery-Stiftung
Am Montag, dem 8. Juni 2026, bildete die geschichtsträchtige Kulisse auf Burg Schlaining den Rahmen für ein besonderes Jubiläum. Seit nunmehr fünf Jahrzehnten zeichnet die Burgenlandstiftung Theodor Kery Menschen aus, die das Land durch ihr Engagement voranbringen. Im Fokus der diesjährigen Verleihung standen vier Ehrungen und zwei Würdigungen. „Das Burgenland lebt von Menschen, die anpacken – oft leise, aber mit großer Wirkung. Genau diese Haltung macht unser Land stark und zukunftsfähig“, betonte Landesrat Leonhard Schneemann in seiner Festansprache.
Unter den zahlreichen Preisträgern befand sich das Inklusionsprojekt „Freitag ist der beste Tag“ der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Oberwart und der Allgemeinen Sonderschule, bei dem das gemeinsame Sporteln von Menschen mit und ohne Behinderung im Mittelpunkt steht. Den begehrten Medienpreis erhielt in diesem Jahr der Journalist Erich Janzso für seine langjährige Haltung im Journalismus. Im Bereich Wirtschaft wurde die Firma Friedl Steinwerke mit dem Eugen-Horvath-Wirtschaftsehrenpreis für die gelungene Verbindung von handwerklicher Tradition und Innovation ausgezeichnet. Der Preis im Bereich Digitalisierung ging an das Gesundheits-Start-up „CRANii – the head concept“ von Gründerin Christiane Hofer-Marbet.
„Unser Anspruch ist es, aufzuzeigen, was sonst oft im Verborgenen passiert. Die Kery-Stiftung macht Projekte sichtbar, die beweisen: Veränderung beginnt im Kleinen – und wirkt weit über das Burgenland hinaus“, erklärte Stiftungsvorsitzender Michael Gerbavsits. Weitere Preise gingen unter anderem an Georg Csarmann (Bildende Kunst), Raoul Eisele (Literatur) und das Projekt „Notfallmama“ der KiB Children care im Bereich Pflege und Soziales. Die Würdigungspreise des Jahres 2026 erhielten Bundesministerin außer Dienst Christa Krammer und Rudolf Luipersbeck.
Ein besonderer Höhepunkt des Festaktes war die Entstehung eines Live-Kunstwerks unter der Regie der freischaffenden Künstlerin Doris Dittrich. Gemeinsam mit den anwesenden Gästen wurde während der Verleihung ein Werk gestaltet, das die vielfältigen Beiträge der Burgenländerinnen und Burgenländer für den gesellschaftlichen Fortschritt symbolisiert. Das fertige Kunstwerk soll künftig im öffentlichen Raum ausgestellt werden.
Seit ihrer Gründung hat die Burgenlandstiftung Theodor Kery exakt 3.058.641 Euro an Förder- und Anerkennungspreisen ausgeschüttet. Damit leistet die Institution, die einst anlässlich des zehnten Regierungsjahres von Landeshauptmann Theodor Kery ins Leben gerufen wurde, weiterhin einen unverzichtbaren Beitrag zur Weiterentwicklung von Wissenschaft, Kultur, Sport und Sozialem im gesamten Bundesland.