Starbesetzt hinein ins Jubiläumsjahr des Liszt Zentrums Raiding

Programmpräsentation

2026 feiert das Liszt Zentrum das 20-jährige Bestehen. Mit einem musikalisch vielfältigen Programm, dargeboten von renommierten Stars und außergewöhnlichen Ensembles, startet man mit der neuen Konzertsaison 2025/26´gleichsam auch ins bevorstehende Jubiläumsjahr. Schon heuer, am 15. Mai, wir das neu gestaltete Liszt Museum eröffnet.

Von Michaela Grabner

Landesrat Heinrich Dorner, Intendant Johannes Kutrowatz, Geschäftsführer Thomas Mersich, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Intendant Eduard Kutrowatz freuen sich schon auf die Highlights der kommenden Konzertsaison, darunter die Auftritte von Pianistin Kateryna Titova.

Landesrat Heinrich Dorner, Intendant Johannes Kutrowatz, Geschäftsführer Thomas Mersich, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Intendant Eduard Kutrowatz freuen sich schon auf die Highlights der kommenden Konzertsaison, darunter die Auftritte von Pianistin Kateryna Titova.

© Michaela Grabner

„Der Star des Festivals war, ist und bleibt die Musik von Franz Liszt. Es gibt kein anderes Festival auf der Welt, wo die Musik Liszts so wesentlich im Vordergrund steht. Allein im Oktober sind 47 Einzelwerke von Franz Liszt in Raiding zu hören, mehr als in ganz Wien in einem Jahr“, schickte Intendant Eduard Kutrowatz der Präsentation des Programms voraus. So wird sich beim Lisztfestival im Oktober Pianistin Kristina Miller an einem Abend allen zwölf „Études d'exécution transcendante“ von Liszt widmen, während Suzana Bartal einen Klavierabend mit der Aufführung aller drei Bände von Liszts „Années de pèlerinage“ (Pilgerjahre) bestreitet.

Man kann erst schätzen, welche Bedeutung Liszt für das Burgenland hat, wenn man sieht, wieviel Strahlkraft er darüber hinaus hat. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil

Beim Eröffnungskonzert präsentiert das Wiener Kammerorchester mit Kateryna Titova Beethovens Schicksalssinfonie, Liszts Klavierkonzert Nr. 1 und die Tondichtung Prometheus. Das Ensemble Plattform M K+K unter der Leitung von Kirill Kobantschenko erweckt selten gespielte Werke zu neuem Leben und verbindet Wiener Klassik mit innovativen Klängen, während das Orchester Wiener Akademie Liszts berühmte Ungarische Rhapsodien in den Fokus rückt. Das Franz Liszt Kammerorchester tritt gemeinsam mit dem Sarközy Trio in einen faszinierenden musikalischen Dialog. Beim Liederabend mit Miriam Kutrowatz und Andreas Fröschl sind Werke von Liszt, Haydn und Strauss zu hören. Den krönenden Abschluss bildet Liszts monumentale Dante-Sinfonie, interpretiert vom Orchester Wiener Akademie und den Wiener Sängerknaben.

Die Klavierabende sind ein künstlerisches Kernstück. Diese sind mit Lisztwerken bestückt, die nur wenige Pianisten der Welt fähig sind zu spielen.“ Eduard Kutrowatz

Das Family Concert lädt am 13.Dezember zu Tschaikowskys „Nussknacker-Suite ein, gespielt von Ania und Sophie Druml an zwei Klavieren und begleitet von der renommierten Schauspielerin Katharina Stemberger, die mit ihrer Erzählkunst die zauberhafte Geschichte um Klaras Traum und die Abenteuer im Reich der Zuckerfee lebendig werden lässt.

Die Barock Tage im März 2026 mit dem Barucco Originalorchester und Barucco Vocal , Meistercellist Matthias Bartholomey, Kateryna Titova und dem L’Orfeo Barockorchester stehen ganz im Zeichen von Johann Sebastian Bach.

Das Brass-Fest im April mit Thomas Gansch & Supergroup, dem Blechhauf*n, dem Joseph Haydn Brass sowie dem Saxophonquintett MASQ und der Vienna Clarinet Connection soll die Blasmusik in all ihren Facetten präsentieren und die "Summer Concerts" bringen klassische Wiener Tanzmusik, Opern-Highlights und Streifzüge durch die Filmmusik nach Raiding. So entführen Rusanda Panfili & Friend mit ihrem Programm „Cinema“ in die magische Welt der Filmmusik. Die Jazzmatinee von Kristina Miller, Tibor Fonay und Gergő Borlai ist eine leidenschaftliche Hommage an Oscar Peterson. Und La Philharmonica –ein Ensemble aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker lädt ein zu einer musikalischen Reise von klassischer Wiener Tanzmusik über Opern-Highlights zu Streifzügen in die Welt der Filmmusik.

Sie sollten das keineswegs versäumen. Wer das tut ist selber Schuld und dem ist leider nicht zu helfen. Intendant Johannes Kutrowatz

„Mit großer Leidenschaft und künstlerischer Vision haben Eduard und Johannes Kutrowatz auch für die Saison 2025/26 ein Programm gestaltet, das Franz Liszts Erbe auf beeindruckende Weise würdigt und zugleich neue musikalische Akzente setzt“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Museums-Neueröffnung im Mai 2025

Es sei gelungen den Standort ganzjährig zu bespielen und diese Entwicklung gehe Hand in Hand mit den derzeitigen Umbauten. Im Liszt Zentrum selbst entsteht ein Museumsraum, der Blaue Salon, der für kleine Veranstaltungen wie etwa Einführungsvorträge zu den Konzerten, Lesungen zur Thematik Franz Liszt, etc. genutzt werden soll. Auch die historische Instrumentensammlung übersiedelt ins Haupthaus. Das eigentliche Liszt Museum, das historsche Liszt Geburtshaus, wird neu gestaltet.

„Das Who is Who der internationalen Musikszene nimmt hier in Raiding Tonaufnahmen auf. Jetzt wurde die ganze Technik im Konzertsaal erneuert, so dass wir lichttechnisch und akustisch am letzten Stand sind.“ Thomas Mersich, Geschäftsführer

„Mit der Eröffnung des neugestalteten Liszt Museums am 15. Mai wird das kulturelle Angebot im Mittelburgenland um einen faszinierenden Blick in das Leben und Schaffen eines der größten Künstler unserer Geschichte erweitert“, ist sich Doskozil sicher. Die beiden Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz unterstreichen die einzigartige bauliche Kombination eines Geburtshauses mit einem Konzertsaal und ergänzen: „Die Neueröffnung des Liszt Museums mit der Ausstellung ‚Le Concert c’est moi‘ ergänzt und komplettiert die kommende Saison auf besondere Weise. Liszts Vision wird spürbar, Musik als lebendige Kunst und inspirierende Begegnung zu erfahren.”

Starbesetzt hinein ins Jubiläumsjahr des Liszt Zentrums Raiding

© Michaela Grabner

Starbesetzt hinein ins Jubiläumsjahr des Liszt Zentrums Raiding

© Michaela Grabner