Ostern heißt ... „einfach schön gemeinsam feiern“

Promis zu den Feiertagen

Die einen mögen's ruhig, die anderen lieber geschäftig – für schöne Dinge und für die Einkehr finden zu Ostern aber auch Promis Zeit. Rund ums Fest finden sie neben Erholung auch Kindheitserinnerungen.

Von BVZ Redaktion

Abenteuer und Tradition. Ulrike "die Mayerin" Mayer ist mit der Familie auf Sardinien und freut sich auch auf den Ostermontag zuhause mit der Großfamilie.

Abenteuer und Tradition. Ulrike "die Mayerin" Mayer ist mit der Familie auf Sardinien und freut sich auch auf den Ostermontag zuhause mit der Großfamilie.

© Caterina Hoffmann

In aller Ruhe verlaufen die Feiertage dieses Mal für LandeshauptmannHans Peter Doskozil, der sich mit seiner Frau Julia zuhause in Oberwart von der Kehlkopf-Operation erholt: Der Eingriff ist gut verlaufen; jetzt steht noch Schonung am Programm.

Ostern heißt ... „einfach schön gemeinsam feiern“

© Doskozil/Facebook

Rund um den Bischofshof und den Eisenstädter Martinsdom ist in der Karwoche einiges los. Bischof Ägidius J. Zsifkovicsbeging dieser Tage zudem seinen Geburtstag. Das schönste Geschenk sei die gemeinsame Messe, sagt der Bischof.

Geschäftig sind die Zeiten für Martina Parker: Bücher, Lesungen und die erste Gartenkrimi-Verfilmung halten die Erfolgsautorin auf Trab. Zu Ostern wird aber auch eifrig dekoriert: „Dabei darf der Osterstrauch mit den berühmten gekratzten Eiern aus Stinatz keinesfalls fehlen.“ Die Ostereier für die Familienjause färbt Martina Parker selbst mit Pflanzenfarben und Kräutern, und es gibt selbstgebackenen Striezel!

Parker freut sich auch auf eine Wanderung am Kraftquellenweg zwischen Kobersdorf und der Burgruine Landsee: Die Tafeln entlang des Weges sind nämlich mit Geschichten ihres „Klubs der Grünen Daumen“ versehen.

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© Vanessa Halla

Intensiv geht's in der Firma Schlögl Ei zu, „es ist aber auch eine der schönsten Phasen“, sagt Geschäftsführerin Barbara Schlögl: „In der Färberei wurde wieder mit viel Herzblut gearbeitet.“ 20 Millionen bunte Eier wurden und werden auf die Reise geschickt.

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© Michaela Grabner

„So wie's kommt“, lässt Sänger Waterloodas Wochenende mit seiner Frau Andrea laufen. geplant ist aber auf jeden Fall ein Familienbesuch und ein Abend am Osterfeuer: „In Zeiten wie diesen soll man es gemeinsam enfach gut haben!“ Gutes Essen (bei Waterloo kommt aber kein Fleisch auf den Tisch!) gehört dazu: „Für die Seele und fürs Herz!“

Ostern heißt ... „einfach schön gemeinsam feiern“

© Nina Mayer

Etwas ganz Neues hat Sängerin Ulrike Mayer, „die Mayerin“, heuer mit der Familie ausprobiert: Mit ihrem Mann und den Kindern ist sie derzeit auf Sardinien, „im Abenteurer-Modus mit Dachzelt, Schlafsack und ganz viel Natur“. Am Ostersonntag werden dort auch ein paar Nesterl versteckt. „Und am Montag zuhause mit den Großeltern wird ganz traditionell bei einer Jause mit Osterschinken und Osterlamm gefeiert.“

Ostern heißt ... „einfach schön gemeinsam feiern“

© Simon Walser

Auf ein gutes Match des FC Winterthur gegen die Grasshoppers Zürich hofft Fußball-Legionär Markus Kuster am Samstag in der Schweiz. Danach hat der Tormann zwei Tage frei, und die wird er mit seiner Freundin in der Schweiz verbringen. Auf jeden Fall gibt's am Sonntag Osterschinken im Brot.

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© zVg

Direkt am Ostersonntag im Einsatz ist mit David Nemeth ein zweiter burgenländischer Kicker: In Hamburg steht mit dem FC St. Pauli das Topspiel gegen Bayer Leverkusen an. Das Osterprogramm fällt deshalb eher kleiner aus, zuhause mit der ganzen Familie wär das anders. Aber auch in Hamburg gibt's österliche Deko und Besuch am Wochenende.

Das Osterfest und seine Bedeutung

Die Karwoche ist die Woche vom Palmsonntag bis in die Osternacht, sie gilt seit jeher als Heilige Woche und führt am Ende der Fasten- und Passionszeit in die drei österlichen Tage hinein: Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag.

Der Einzug in Jerusalem am Palmsonntag, das letzte Abendmahl und die Fußwaschung und die Einsetzung des Priestertums am Gründonnerstag, der bereits zum Karfreitag gehört, die Kreuzigung Christi auf Golgotha am Karfreitag, der Abstieg Christi in das Reich des Todes am Karsamstag und seine Auferstehung am Morgen des Ostertages sind keine aufgewärmten alten Geschichten, keine frommen Erzählungen, keine naturwissenschaftlichen Abhandlungen, sondern sie sind Gedächtnisfeier, Vergegenwärtigung des Erlösungswirkens Gottes und sie sind wirklich.

Ostern heißt ... „einfach schön gemeinsam feiern“

© Diözese Eisenstadt, Rupprecht, Franz Josef Rupprecht

Ostern geschieht in der Gegenwart. Für Gott ist der Tod am Kreuz nicht das Ende, sondern das Einbruchstor des Lebens. Dieses Leben ist Auferstehung, eine Lebenssprache, die nur Gott spricht und die alle Geschichte und alle Lebenskoordinaten, die Planung des Menschen und sein Denken durchbricht. Nur Gott macht die Auferstehung, nicht der Mensch!

Der Mensch hofft auf die Auferstehung der Toten und er glaubt an den Auferstandenen. Dieser Glaube war von Anfang an die Triebfeder der Glaubenden und die bleibende christliche Frohbotschaft. Auf Ostern baut die Kirche, das Osterereignis begründet den Glauben, trotz aller Zweifel, die uns zu Fragenden und Suchenden machen. An jedem Sonntag, wenn die Christen Eucharistie feiern, auf das Wort Gottes hören und miteinander Mahl halten, ist Ostern.

Dieses sonntägliche Osterfest wurde schon in den ersten christlichen Jahrhunderten gefeiert, lange bevor das gemeinsame jährliche Osterfest auf dem Konzil von Nizäa vor 1700 Jahren festgelegt wurde. Im heurigen Jubiläumsjahr von Nizäa feiern alle Christen wieder gemeinsam Ostern.

Quelle: Diözese Eisenstadt