In der Stadtbücherei Mattersburg las Autor Michael kürzlich Hess aus seinem Buch „Gehessig“. Die Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit humorvollen Sprachspielereien und nachdenklichen Texten.
Mattersburger Weihnachtsmarkt: Evaluierung ist angesagt
Punsch und Co.
Die „Splittung“ der Veranstaltungsorte des vergangenen Weihnachstmarktes erntete einiges an Kritik. Nach Ostern wollen sich SPÖ-Bürgermeisterin Claudia Schlager und ÖVP-Gemeinderätin Melanie Eckhardt zusammensetzen, um den vergangenen Weihnachtsmarkt zunächst einmal zu evaluieren.
Der Mattersburger Weihnachtsmarkt wurde im vergangenen an verschieden Orten organisiert.
© Shutterstock/Anton Vierietin
Der Mattersburger Weihnachtsmarkt wurde im vergangenen Advent in neuartiger Form abgehalten. Nicht mehr an einem permanenten Platz, sondern die Veranstaltung „wanderte“ von Ort zu Ort. Zunächst fand er im Jubiläumspark in Kooperation mit dem Terroir statt, am zweiten und dritten Wochenende wurde er am Veranstaltungsplatz organisiert. Am letzten Adventwochenende fand er zunächst am Freitag beim Musikheim der Mattersburger Stadtkapelle statt. Von den zwei finalen Tagen in Walbersdorf konnte wegen des Wetters dann nur ein Tag stattfinden.
Eben dieser Weihnachtsmarkt war Thema bei der in der vergangenen Woche abgehaltenen Gemeinderatssitzung. ÖVP-Gemeinderätin Melanie Eckhardt stellte in Richtung Bürgermeisterin Claudia Schlager die Frage, ob es schon Planungen für den Weihnachtsmarkt geben würde. „Wir sollten rechtzeitig ein Konzept für die heurige Veranstaltung planen“, so Eckhardt. „Deine Expertise (Anm.: Eckhardt ist Obfrau der burgenländischen Markstandler) können wir gut gebrauchen. Wir sollten uns nach Ostern zusammensetzen“, so Schlager.
Die „Splittung“ des Weihnachtsmarktes erntete einiges an Kritik von den Mattersburgern. In welche Richtung tendiert Schlager für das heurige Jahr ? „Mir persönlich hat der Weihnachtsmarkt mit den verschiedenen Stationen sehr gut gefallen. Es hat die verschiedensten Reaktionen von ‚super Veranstaltung‘ bis ‚Blödsinn‘ gegeben. Ich denke, dass der Weihnachtsmarkt vom letzten Jahr im Sinne der Mattersburger Gastro war. Das Terroir hatte etwas davon und auch das Peacock hat mit zwei Wochenenden davon profitiert. Alles, was neu eingeführt wird, wird zuerst einmal mit Skepsis betrachtet“, hält Schlager im Gespräch mit der BVZ fest.
Wie beurteilt Eckhardt den vergangenen Weihnachtsmarkt? „Meine persönliche Meinung ist schon, dass es besser wäre, wenn man den Weihnachtsmarkt an einem und demselben Platz veranstaltet. Es ist jedoch noch etwas zu früh, um etwas zu fixieren. Man muss nun einmal den vergangenen evaluieren: Mit der Gastronomie und mit der Gemeinde sprechen und auch die Meinung der Mattersburger einholen. Alle möglichen Faktoren betrachten und dann ein gutes Konzept erstellen“, hält Eckhardt fest.